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Berlin: Arbeitgeber rettet Mitarbeiter vor Gefängnis

Ein Mann am Kieler Ostseekai wurde per Haftbefehl gesucht. Sein Chef zahlte die Geldstrafe und verhinderte die Inhaftierung.

Foto: Depositphotos

Kiel (ost)

Am 08.02.2026 führten Beamte der Bundespolizei am Kieler Ostseekai eine Kontrolle bei einem Mann durch, der per Haftbefehl gesucht wurde. Sein Arbeitgeber zahlte jedoch die Geldstrafe, um ihn vor dem Gefängnis zu bewahren.

Am 08.02.26 überwachten Polizeieinsätze der Bundespolizeiinspektion Kiel die Abreise eines Kreuzfahrtschiffes am Kieler Ostseekai. Gegen 13:00 Uhr wurde ein 24-jähriger Deutscher kontrolliert. Die Überprüfung seiner Personalien im Fahndungssystem ergab, dass ein Haftbefehl gegen ihn vorlag. Er wurde von einem Berliner Gericht zu -135- Tagen Ersatzfreiheitsstrafe wegen verschiedener Diebstahlsdelikte verurteilt und war seitdem untergetaucht. Da er die Geldstrafe in Höhe von knapp 2000 Euro zunächst nicht zahlen konnte, drohte ihm eine Inhaftierung. Glücklicherweise war sein Arbeitgeber nach Kontaktaufnahme bereit, das Geld aufzubringen und zahlte es bei einer Polizeidienststelle in der Nähe von Berlin ein. Die Festnahme wurde um 14:30 Uhr aufgehoben und der 24-jährige konnte seine Kreuzfahrt schließlich antreten.

André Fischer – Pressestelle Bundespolizeiinspektion Kiel

Quelle: Presseportal

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