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Berlin: Fahrer landet im Gleisbett, Bahnstrecke gesperrt

Ein 65-jähriger Mann aus Berlin fuhr ins Gleisbett und blockierte die Bahnstrecke für zwei Stunden, blieb aber unverletzt. Die Strecke wurde nach Bergung des Fahrzeugs wieder freigegeben.

Foto: Depositphotos

Bad Bramstedt (ost)

Am letzten Samstag (01.02.2025, 19.35 Uhr) fuhr ein 65-jähriger Mann aus Berlin mit seinem Auto, einem VW-Caddy, in den Birkenweg in Bad Bramstedt und landete im Gleisbett der AKN, aus dem er sich nicht alleine befreien konnte. Daher musste ein Abschleppunternehmen gerufen werden und die Bahnstrecke wurde für zwei Stunden gesperrt.

Der Mann war gerade vom Parkplatz eines örtlichen Restaurants losgefahren. Da er sich nicht auskannte, verließ er sich nach eigenen Angaben auf sein Navigationsgerät und bog nach rechts ab, den Anweisungen folgend. Die Straßenführung und die Laternen am Straßenrand ließen ihn zunächst glauben, dass er sich auf dem richtigen Weg befand. Plötzlich sah der Berliner jedoch die Gleise vor sich und realisierte zu spät den Absatz von der Haltestelle ins Gleisbett. Der Fahrer stürzte mit der Front seines Autos ins Gleisbett. Bei dem Unfall wurde er nicht verletzt. Aufgrund des über die Gleise ragenden Autos musste die Bahnstrecke bis 21.40 Uhr gesperrt bleiben. Nachdem das Auto geborgen und die Strecke freigegeben wurde, stellten die Beamten fest, dass es keine Schäden gab, die den Bahnverkehr weiter beeinträchtigen würden. Es entstanden nur leichte Schäden am Unterboden des VW-Caddy und an der Bordsteinkante. Der Mann konnte seine Fahrt fortsetzen. Eine Überprüfung seiner Fahrtauglichkeit ergab keine Beeinträchtigungen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle in Schleswig-Holstein. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% aller Unfälle entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 2.829 innerorts (8,63%), 1.003 außerorts (3,06%) und 400 auf Autobahnen (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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