Zwischen dem 09.03. und 15.03.2026 führten Einsatzkräfte verstärkt Verkehrskontrollen durch. Schwerpunkt war Ablenkung und Gurt. Einsatzkräfte kontrollierten 1.765 Fahrzeuge, stellten 165 nicht angeschnallte Personen und 197 Handy-Nutzer fest.
Bilanz Roadpol Kontrollwoche KielKreis Plön

Kiel / Kreis Plön (ost)
Zwischen dem 09.03. und 15.03.2026 führten die Polizeikräfte der Kiel Police Department verstärkte Verkehrskontrollen in ihrem gesamten Zuständigkeitsbereich durch.
Während der Roadpol-Kontrollwochen werden mehrmals im Jahr Verkehrskontrollen mit verschiedenen Schwerpunkten durchgeführt. In der letzten Woche lag der europaweit abgestimmte Fokus auf dem Thema Sicherheitsgurt, also der Überwachung der Anschnallpflicht. Zusätzlich setzte die Polizeidirektion einen eigenen Schwerpunkt auf die Überwachung der Handynutzung am Steuer.
Die Verwendung moderner Technologien und die damit verbundene Ablenkung während der Fahrt erhöht das Unfallrisiko erheblich. Die Bekämpfung von Unfallursachen ist ein wichtiger Teil der Verkehrssicherheitsarbeit der Landespolizei.
Insgesamt wurden 1.765 Fahrzeuge kontrolliert und dabei festgestellt, dass 165 Insassen nicht angeschnallt waren. 197 Fahrzeugführer benutzten ihr Handy. Die Polizistinnen und Polizisten leiteten entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Neben der Bestrafung von Verkehrsverstößen führten die Einsatzkräfte viele Gespräche, um die Verkehrsteilnehmer über die Gefahren von Ablenkungen im Straßenverkehr aufzuklären.
Während der Kontrollen stellten die Einsatzkräfte eine Reihe weiterer Verstöße fest. In acht Fällen wurden Fahrzeuge trotz fehlender Pflichtversicherung genutzt. Fünf Fahrer waren ohne die erforderliche Fahrerlaubnis unterwegs. In drei Fällen bestand der Verdacht auf Trunkenheit am Steuer. In allen Fällen leiteten die Beamten entsprechende Ermittlungsverfahren ein.
Mathias Stöwer, Polizeidirektion Kiel
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon hatten 3.356 Unfälle Personenschäden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% ausmacht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








