Im Kreis Segeberg kam es zu mehreren Einbrüchen in Kindertagesstätten. Unbekannte drangen gewaltsam ein, jedoch wurde kein Stehlgut erlangt.
Bimöhlen: Einbrüche in Kindertagestätten – Polizei sucht Zeugen

Bad Segeberg (ost)
In der Nacht vom Donnerstag, den 04.07.2024, auf Freitag, den 05.07.2024, gab es mehrere Einbrüche in Kindertagesstätten im Kreis Segeberg.
Schmalfeld – Ein Einbruch in eine Kindertagesstätte in der Schulstraße wurde begangen. Unbekannte betraten gewaltsam die Räumlichkeiten und durchsuchten sie. Es scheint, dass nichts gestohlen wurde.
Laut ersten Ermittlungen ereignete sich die Tat zwischen 12:30 Uhr am Donnerstag, den 04.07.2024, und 07:00 Uhr am Freitag, den 05.07.2024.
Bimöhlen – Es gab einen ähnlichen Einbruch in den Kindergarten in der Hasenmoorer Straße.
Zwischen 17:30 Uhr am Donnerstag, den 04.07.2024, und 07:15 Uhr am Freitag, den 05.07.2024, drangen Unbekannte gewaltsam in die Räume ein und durchsuchten sie. Auch hier wurde nach aktuellen Informationen nichts gestohlen.
Hartenholm – Zwischen 21:15 Uhr am Donnerstag, den 04.07.2024, und 06:30 Uhr am Freitag, den 05.07.2024, stahlen Unbekannte Bargeld im niedrigen zweistelligen Bereich, nachdem sie in die Räume der Kindertagesstätte in der Fuhlenrüer Straße eingedrungen waren.
Die Kriminalpolizei in Bad Segeberg hat in allen drei Fällen mit den Ermittlungen begonnen und sucht nun Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben oder Informationen zur Aufklärung der Taten liefern können.
Aufgrund des Zeitraums der Taten kann nicht ausgeschlossen werden, dass es einen Zusammenhang zwischen ihnen gibt.
Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 04551 – 884 – 0 entgegen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 2249 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 2675 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 385 auf 400. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 341 auf 380, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 293 auf 335 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 48 auf 45 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 129 auf 158. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 23528 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.249 | 2.675 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 385 | 400 |
| Anzahl der Verdächtigen | 341 | 380 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 293 | 335 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 48 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 129 | 158 |
Quelle: Bundeskriminalamt








