Am Freitag kam es zu einem Bootsunfall auf dem Großen Plöner See. Dank freiwilliger Helfer konnten die Verunglückten schnell gerettet werden.
Bootsunfall auf Plöner See, Beherzte Retter verhindern Unglück

Kreis Plön (ost)
Am Freitag (08.05.26) ereignete sich ein Bootsunfall auf dem Großen Plöner See. Zwei Personen kenterten mit einer Weserjolle und befanden sich im kalten Wasser. Dank des mutigen Eingreifens von freiwilligen Helfern konnten die Verunglückten schnell gerettet werden.
Letzten Freitag gegen 15:15 Uhr informierte ein Anrufer die Einsatzleitstelle über einen Vorfall auf dem Großen Plöner See. Vom Aussichtspunkt der Prinzeninsel hörte der Anrufer laute Hilfeschreie und sah dann eine gekenterte Jolle auf dem See. Daraufhin setzte der Mann den Notruf ab und behielt die Situation im Blick.
Die alarmierten Rettungskräfte informierten während der Anfahrt zum Einsatzort einen örtlichen Segelverein am Großen Plöner See. Mehrere Personen waren zu diesem Zeitpunkt dort und machten sich sofort mit zwei Schlauchbooten auf den Weg zur Unglücksstelle.
Dank des schnellen und mutigen Eingreifens gelang es den freiwilligen Helfern, beide verunglückten Personen aus dem 12 Grad kalten Plöner See zu retten. Die Einsatzkräfte des Polizeireviers Plön nahmen die Geretteten an Land in Empfang. Nachdem sie sich umgezogen hatten, konnten sich der 54-jährige Mann und seine Ehefrau im Streifenwagen aufwärmen und den Vorfall schildern. Laut ihren Aussagen waren sie mittags mit der gemieteten Jolle zu einer Segeltour aufgebrochen. Kurz vor dem Kentern wurde das Segel von einer Windböe erfasst, was zum Kippen der Weserjolle führte. Seine Frau fiel ins Wasser, während er mit dem Fuß in einem Seil verheddert war, das am 50 Kilogramm schweren Eisenschwert befestigt war. Trotz der Kälte gelang es ihm schließlich, das Seil mit einem Messer durchzuschneiden.
Zwei Rettungswagenbesatzungen untersuchten das Paar vor Ort und stellten eine leichte Unterkühlung fest, die glücklicherweise nicht im Krankenhaus behandelt werden musste.
Auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Bosau und Plön sowie die DLRG Bosau wurden alarmiert.
Da die Unfallursache bekannt ist und der Bootsführer einen Segelschein besaß, wird es keine weiteren polizeilichen Ermittlungen geben.
Die Polizeidirektion Kiel bedankt sich herzlich für das schnelle und mutige Eingreifen der freiwilligen Helfer. Durch ihren Einsatz konnten sie Schlimmeres verhindern.
Mathias Stöwer / Polizeidirektion Kiel
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon entfallen 3.356 Unfälle auf Personenschäden, was einem Anteil von 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 292 Fällen oder 0,89% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% entspricht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








