Die Polizei in Kreis Pinneberg kontrollierte letzte Woche die Geschwindigkeit vor Schulen und Kindergärten. Über 90 Verstöße wurden festgestellt und geahndet, darunter zwei besonders überhöhte Geschwindigkeiten.
Borstel-Hohenraden: Geschwindigkeitsüberwachungen vor Schulen und Kindergärten

Kreis Pinneberg (ost)
Letzte Woche führte das Polizeirevier Pinneberg Verkehrskontrollen durch, die sich auf die Überwachung der Geschwindigkeit vor Schulen und Kindergärten konzentrierten. Insgesamt wurden über 90 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt und geahndet. Die Polizei appelliert erneut an alle Verkehrsteilnehmer, in Bereichen mit vielen Kindern besonders rücksichtsvoll zu fahren, die Geschwindigkeit anzupassen und bremsbereit zu sein.
Zwei der 90 Geschwindigkeitsverstöße fielen besonders auf. In Halstenbek wurde ein Fahrzeug mit 76 km/h in einer 50 km/h-Zone gemessen, nach Abzug der Toleranz. Ebenso war ein Fahrzeugführer in Borstel-Hohenraden in der Quickborner Straße mit 58 km/h in einer 30 km/h-Zone besonders schnell unterwegs. Beide Fahrer müssen mit mindestens 180 Euro Geldstrafe und einem Punkt in Flensburg rechnen.
Zusätzlich wurden in 49 Fällen Ordnungswidrigkeiten festgestellt, da Fahrzeuge in der Nähe von Schulen, Kindergärten und Feuerwehren bzw. Feuerwehrzufahrten falsch oder behindernd parkten. Falsch geparkte Autos können zu unübersichtlichen Situationen führen, in denen Kinder und kleinere Personen schwerer wahrgenommen werden können. Rettungskräfte könnten ebenfalls in Notsituationen behindert werden.
Weitere 9 Fälle von Handynutzung während der Fahrt wurden festgestellt, was die Verkehrssicherheit gefährdet.
Trotzdem das Polizeirevier Pinneberg jeden Verstoß ernst nimmt, konnten erste Erfolge der Kontrollen verzeichnet werden. Sowohl die Geschwindigkeits- als auch Parkverstöße sind im Vergleich zu früheren Verkehrskontrollen des Polizeireviers rückläufig.
Die Polizei führt regelmäßig Verkehrskontrollen durch, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und insbesondere schwächere Verkehrsteilnehmer wie Kinder zu schützen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle oder 3,75% aller Unfälle aus. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle waren jedoch Übrige Sachschadensunfälle mit 27.916 Fällen oder 85,13%. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Bei den Verkehrsunfällen gab es insgesamt 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








