Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Brand in Mehrfamilienhaus in Kiel-Südfriedhof, Polizei sucht Zeugen

Am Donnerstagabend brach ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus aus. Drei Personen wurden leicht verletzt. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.

Foto: Unsplash

Kiel (ost)

Gestern Abend gab es in der Johann-Meyer-Straße im Stadtteil Südfriedhof einen Brand in einem Mehrfamilienhaus. Dabei wurden drei Personen leicht verletzt. Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar. Die Polizei untersucht den Verdacht auf Brandstiftung und sucht nach Zeugen.

Am Donnerstag, gegen 17:30 Uhr, ereignete sich ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Johann-Meyer-Straße. Als die Einsatzkräfte eintrafen, sahen sie einen Vollbrand im Inneren des Gebäudes. Die Feuerwehr Kiel übernahm die Brandbekämpfung und die Rettung von zwei Personen, die auf das Dach geflüchtet waren.

Während der Löscharbeiten sperrten die Einsatzkräfte die Zufahrt zur Johann-Meyer-Straße. Zwei Personen wurden vor Ort wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung medizinisch behandelt. Eine weitere Person wurde aufgrund ähnlicher Symptome vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden alle drei Personen leicht verletzt.

Um 20:30 Uhr waren die Einsatzmaßnahmen von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst abgeschlossen. Das Mehrfamilienhaus ist derzeit unbewohnbar und beschlagnahmt. Informationen zur Brandursache und Schadenshöhe liegen derzeit nicht vor.

Bereits am 28. August gab es gegen 19 Uhr einen Kellerbrand in demselben Gebäude. In beiden Fällen ermittelt das Kommissariat 11 der Bezirkskriminalinspektion Kiel wegen des Verdachts auf Brandstiftung. Die Ermittler prüfen derzeit mögliche Verbindungen zwischen den Bränden.

Personen, die am 28. August und am 10. September in den frühen Abendstunden verdächtige Beobachtungen im Bereich des Brandortes gemacht haben oder Hinweise auf mögliche Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0431 / 160 33 33 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Mathias Stöwer, Pressesprecher der Polizeidirektion Kiel

Quelle: Presseportal

Karte für diesen Artikel

nf24