Mehr als 70 Einsatzkräfte aus 4 Feuerwehren bekämpfen Dachstuhlbrand in Uetersen. Feuer nach 4 Stunden gelöscht.
Brand in Uetersen: 70 Einsatzkräfte kämpfen gegen Großfeuer

Pinneberg (ost)
Donnerstag, 30. April, 16.18 Uhr +++ Einsatzort: Uetersen, Großer Wulfhagen +++ Einsatz: FEU 2 R5 (Feuer, zwei Löschzüge, 3 bis 5 Verletzte)
Uetersen – Über 70 Feuerwehrleute aus Uetersen, Neuendeich, Elmshorn und Groß Nordende kämpften am Donnerstagnachmittag gegen einen Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Straße Großer Wulfhagen in Uetersen. 2 Anwohner wurden verletzt.
Weitere Informationen: ttps://www.presseportal.de/blaulicht/pm/22179/6266518
Kurz nach 16 Uhr wurde ein Feuer im Dachgeschoss des dreigeschossigen Gebäudes gemeldet. Die Leitstelle West alarmierte die Feuerwehr Uetersen mit einem Vollalarm und dem Stichwort „FEU G“ (Feuer, größer als Standard). Mehrere Anrufer berichteten von starker Rauchentwicklung und Flammen aus dem Dach des dreistöckigen Gebäudes. Dies wurde von den ersten eintreffenden Feuerwehrleuten aus Uetersen bestätigt. Aufgrund des starken Rauchs wurde unverzüglich eine Warnung an die Bevölkerung über das mobile Warnsystem (MOWAS) herausgegeben. Außerdem wurde die benachbarte Feuerwehr Neuendeich angefordert.
Ursprünglich wurde vermutet, dass sich mindestens eine Person im Gebäude befindet. Daher durchsuchte ein Trupp unter Atemschutz alle Wohnungen gründlich. Zum Glück stellte sich heraus, dass diese Annahme falsch war.
Da das brennende Dach gegen 16.50 Uhr einsturzgefährdet war und keine vermissten Personen mehr gemeldet wurden, brachen die Einsatzkräfte den Innenangriff ab und führten die Löschmaßnahmen von außen über die Drehleitern durch. Neben der Drehleiter aus Uetersen wurde auch die Drehleiter aus Elmshorn eingesetzt. Um genügend Personal für die Löschmaßnahmen unter Atemschutz zu haben, wurde zusätzlich die Feuerwehr Groß Nordende alarmiert. Das Stichwort wurde auf FEU 2 (Feuer, zwei Löschzüge) erhöht.
Die Maßnahmen waren erfolgreich: Um 19.43 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis etwa 20.20 Uhr an. Die Feuerwehr wird die Brandstelle für den Rest der Nacht regelmäßig kontrollieren.
Bei dem Einsatz wurden zwei Personen in der Nähe des Einsatzortes verletzt und mussten zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Das betroffene Gebäude ist derzeit nicht bewohnbar.
Stefan Mohr, der Kreiswehrführer des Kreises Pinneberg, war ebenfalls an der Einsatzstelle und unterstützte die Einsatzleitung.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Eingesetzte Kräfte: Feuerwehr Uetersen: 40 mit 8 Fahrzeugen, Feuerwehr Neuendeich: 18 mit 2 Fahrzeugen, Feuerwehr Elmshorn: 6 mit 2 Fahrzeugen, Feuerwehr Groß Nordende: 4 mit 1 Fahrzeug, Kreisfeuerwehrverband Pinneberg: Kreiswehrführer, Rufbereitschaft der Feuerwehrtechnischen Zentrale, Pressesprecher mit je 1 Fahrzeug
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% ausmacht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








