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Brandserie in Husum aufgeklärt

Die Polizei hat zwei Tatverdächtige festgenommen. Es kam zu fünf Bränden in Husum, darunter ein Carportbrand und zwei PKW-Brände.

Foto: Depositphotos

Husum (ost)

Am Mittwochmorgen (16.09.26) wurden zwei Verdächtige aus Husum wegen Brandstiftung von der Polizei festgenommen.

Zwischen dem frühen Samstagmorgen (12.09.26) und dem frühen Sonntagmorgen (13.09.26) ereigneten sich insgesamt fünf Brände in Husum. Am Mittwochmorgen (16.09.26) gab es erneut einen Brand, bei dem zwei Husumer als Verdächtige festgenommen wurden.

Der erste Brand ereignete sich am 12.09.26 um 03.15 Uhr in einer Kleingartenkolonie in der Lornsenstraße, bei dem eine Gartenlaube vollständig abbrannte. Kurz darauf, um 03.34 Uhr, wurde ein weiterer Brand in der Alten Landstraße gemeldet. Ein Carport mit einem darin befindlichen Auto brannte. Das Feuer griff auf das angrenzende Einfamilienhaus über und verursachte Schäden am Dach. Das Haus ist aufgrund der Rußbildung und der Schäden derzeit unbewohnbar. Am 13.09.26, um 02.17 Uhr, brach ein Brand in einem Erdloch im Erichsenweg aus. Es roch stark nach Benzin. Kurz darauf, um 02.25 Uhr, brannten zwei Autos in der Mozartstraße. Die Fahrzeuge wurden stark beschädigt. Auch hier deutete die Spurenlage auf Brandstiftung hin. Schließlich, eine halbe Stunde später, gab es einen Mülltonnenbrand in der Straße Am Gallberg.

Am Mittwochmorgen (16.09.26) um 05.20 Uhr meldete ein Anwohner in der Bellmannstraße Brandgeruch über den Notruf. Die beiden Verdächtigen wurden auf dem Grundstück einer Kirche in der Berliner Straße in Husum vorläufig festgenommen, als Beamte des Polizeireviers Husum nach einem Brandort suchten. Die beiden jungen Männer (21 und 23 Jahre alt) waren dabei, Brandbeschleuniger in Flaschen abzufüllen. Gleichzeitig entdeckte die Feuerwehr auf dem Weg zu einem anderen Einsatzort nur wenige hundert Meter entfernt den Brand zweier Mülltonnen auf dem Gelände der Gemeinschaftsschule Husum Nord. Der Brand wurde schnell gelöscht, bevor größerer Schaden entstand.

Die beiden deutschen Verdächtigen wurden zur Dienststelle des Polizeireviers Husum gebracht, um weitere Maßnahmen zu ergreifen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Flensburg wurde ein Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des 23-Jährigen erlassen. Bei der Durchsuchung wurden verschiedene Beweismittel gefunden und sichergestellt.

Die beiden jungen Männer werden am Donnerstagnachmittag (17.09.26) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Flensburg einem Haftrichter vorgeführt. Dieser wird entscheiden, ob die Untersuchungshaft gegen die Beschuldigten angeordnet wird. Im Falle einer Verurteilung drohen den jungen Männern empfindliche Freiheitsstrafen.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei in Husum dauern an.

Quelle: Presseportal

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