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Brebel: Unfall in Böel

Lkw landet im Graben, Ersthelferin bei Folgeunfall schwer verletzt.

Foto: Depositphotos

Böel (ost)

Am Dienstagnachmittag (25.06.24) verlor ein Lastwagenfahrer auf der Landesstraße 23 in der Nähe der Gemeinde Böel die Kontrolle über sein Fahrzeug und landete im Straßengraben. Eine Ersthelferin wurde bei einem Auffahrunfall schwer verletzt.

Um 14.00 Uhr fuhr der 60-jährige Lastwagenfahrer auf der L23 von Böel kommend in Richtung Groß Brebel. Nach ersten Informationen verlor der 60-Jährige aufgrund einer Bodenwelle die Kontrolle über seinen Kleinlastwagen und kam im Straßengraben zum Stillstand. Durch den Aufprall wurde er leicht verletzt.

Eine Ersthelferin, die kurz nach dem Unfall am Unfallort ankam, hielt an, um zu helfen. Die 48-jährige Frau war mit ihrem Renault Twingo auf der L23 von Groß Brebel kommend in Richtung Böel unterwegs. Ebenfalls in diese Richtung fuhr ein 58-jähriger Mann mit seinem Peugeot 307. Als sie aussteigen wollte, fuhr der Peugeot 307 auf den Renault Twingo auf.

Die Ersthelferin wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt, die Beifahrerin im Peugeot leicht. Alle Verletzten wurden in nahegelegene Krankenhäuser gebracht.

Die L23 war für eine Stunde während der Unfallaufnahme und für zwei Stunden während der späteren Bergungsarbeiten voll gesperrt. Die weiteren Untersuchungen zum Unfallhergang werden von der Polizeistation Süderbrarup durchgeführt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 1.753, was 2,12% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 0,46% aus, was 382 Unfällen entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 68.911, was 83,33% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 23.501 (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 (4,24%). Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 82.697
Unfälle mit Personenschaden 11.651
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.753
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 382
Übrige Sachschadensunfälle 68.911
Ortslage – innerorts 55.688
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 23.501
Ortslage – auf Autobahnen 3.508
Getötete 102
Schwerverletzte 1.947
Leichtverletzte 12.627

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24