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Breitenfelde: Falsche Polizeibeamte – Senioren um Ersparnisse betrogen

Trotz Warnungen der Polizei fielen Senioren in Ratzeburg, Mölln, Gudow und Breitenfelde auf falsche Polizeibeamte herein und wurden um ihr Erspartes gebracht.

Foto: Depositphotos

Ratzeburg (ost)

23.03.2026 | District of Herzogtum Lauenburg | 18.03.-22.03.2026 – Ratzeburg / Mölln / Gudow / Breitenfelde

Trotz zahlreicher präventiver Warnungen der Polizei haben Betrüger kürzlich erneut zugeschlagen. Seit Mittwoch häuften sich die Anrufe von sogenannten falschen Polizeibeamten in Ratzeburg / Mölln / Gudow und Breitenfelde. Viele der angerufenen Bürger reagierten besonnen, beendeten die Anrufe sofort und informierten die örtliche Polizei.

Eine ältere Frau aus Mölln jedoch soll den Lügen des vermeintlichen „Oberkommissar Fischer“ geglaubt haben und ging zunächst zur Hausbank, um Geld abzuheben. Der falsche Polizist erzählte von einer Einbrecherbande und behauptete, dass das Bargeld der Senioren überprüft werden müsse. Er kündigte den Besuch eines weiteren vermeintlichen Polizisten an. Während „Oberkommissar Fischer“ das Gespräch lenkte und der angekündigte zweite Mann persönlich bei der Frau auftauchte, gelang es ihm, das abgehobene Bargeld, einen mittleren vierstelligen Betrag, unbemerkt zu stehlen. Kurz nachdem der Mann die Wohnung verlassen hatte und das Telefonat beendet war, erkannte die Frau den Betrug und informierte die Polizei.

Auch ein älterer Mann aus Ratzeburg und ein Mann aus Gudow wurden Opfer. Beide fielen auf die geschickt agierenden Betrüger mit ähnlicher Geschichte herein und übergaben ihre Ersparnisse, jeweils im niedrigen und mittleren vierstelligen Bereich.

Der Geldabholer in den drei Fällen wies Ähnlichkeiten auf. Er wurde als ca. 30 – 35 Jahre alt und mit Vollbart beschrieben. Er war etwa 175 – 180 cm groß und kräftig. Der Mann hatte kurzes, krauses, braunes Haar und trug dunkle Kleidung.

Personen, die Hinweise zu diesem Täter geben können oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an die Kriminalpolizei in Ratzeburg unter der Telefonnummer 04541/809-0 oder per E-Mail an Ratzeburg.KPSt@polizei.landsh.de zu wenden.

Die Polizei betont erneut, wie man sich vor Telefonbetrügern schützen kann. Die Methoden, wie Betrüger an das Geld der Angerufenen gelangen wollen, sind vielfältig. Falsche Polizeibeamte versuchen oft, ältere Menschen dazu zu bringen, Geld, Wertgegenstände oder Schmuck herauszugeben oder Überweisungen zu tätigen. In vielen Fällen erkennen die Angerufenen den Betrug und die Betrüger gehen leer aus. Leider fallen jedoch immer wieder Menschen auf Betrüger herein und werden um ihr Vermögen gebracht.

Beachten Sie unbedingt die folgenden grundlegenden Verhaltensregeln:

Quelle: Presseportal

nf24