In Brokstedt sprühten drei Personen Graffiti an einer Lärmschutzwand am Bahnhof und flüchteten über die Gleise. Ein 29-jähriger Tatverdächtiger wurde festgenommen, während zwei weitere Personen entkamen.
Brokstedt: Flüchtender Graffiti-Sprayer festgenommen

Brokstedt (ost)
In der Nacht von Freitag auf Samstag haben drei Individuen eine Lärmschutzwand am Bahnhof in Brokstedt mit Graffiti besprüht. Bevor die Polizei eintraf, flüchteten sie über die Gleise. Ein Verdächtiger wurde kurz darauf von den Beamten festgenommen.
Um 01:48 Uhr beobachtete eine Zeugin, wie drei Männer eine Lärmschutzwand mit Farbe besprühten. Sie rief die Polizei an, aber bevor die Streifenwagen eintrafen, rannten die Täter über die Gleise weg. Die Polizeistationen Schenefeld und Bad Bramstedt begannen sofort mit der Fahndung nach den Flüchtigen. Dabei wurde ein 29-jähriger Rostocker vorläufig festgenommen und Beweismittel sichergestellt. Zwei weitere Personen konnten unerkannt entkommen.
Die Polizei Schenefeld führt nun Ermittlungen wegen Sachbeschädigung gegen den 29-Jährigen durch und bittet um Zeugenhinweise. Personen, die Informationen zu den flüchtigen Tätern haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04892 899260 bei der Polizeistation Schenefeld zu melden.
Björn Gustke
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, der Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 470, vergleichsweise niedrig. Im Jahr 2022 wurden 70 Mordfälle in Schleswig-Holstein registriert, wovon 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen, von denen 29 nicht deutscher Herkunft waren. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 74, wobei 66 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 77, wovon 67 Männer und 10 Frauen waren, wobei 28 nicht deutscher Herkunft waren.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








