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Brunsbüttel: Bootsführer kollidiert unter Alkoholeinfluss mit Motoryacht

Im Yachthafen Brunsbüttel kam es zu einer Kollision zwischen zwei Motoryachten. Der Beschuldigte hatte 0,31 Promille Alkohol im Blut und unsichere Fahrweise.

Foto: unsplash

Brunsbüttel (ost)

Am Donnerstag ereignete sich im Yachthafen Brunsbüttel eine leichte Kollision zwischen zwei Motorbooten. Nachfolgend ergaben sich Hinweise auf eine alkoholbedingte Beeinträchtigung des verantwortlichen Bootsführers. Die Wasserschutzpolizei führt die Ermittlungen durch.

Um 17:24 Uhr berührte der Kapitän eines Motorbootes laut ersten Informationen beim Anlegen ein fest vertäutes Motorboot. An beiden Booten entstanden leichte Schäden. Die Sicherheit der Motorboote blieb bislang unbeeinträchtigt.

Ein Atemalkoholtest ergab bei dem Verdächtigen einen Wert von 0,31 Promille. Zeugen beschrieben zudem eine unsichere Fahrweise mit abrupten Manövern. Aufgrund dieser Umstände ordnete die Wasserschutzpolizei zwei Blutproben an.

Selbst geringer Alkoholkonsum kann die Reaktionsfähigkeit und die sichere Führung eines Bootes auf dem Wasser beeinträchtigen. Wie im Straßenverkehr kann ein Bootsführer bereits ab 0,3 Promille strafrechtlich belangt werden, wenn alkoholbedingte Einschränkungen vorliegen.

Die Wasserschutzpolizei ermittelt wegen des Verdachts der Gefährdung des Schiffsverkehrs unter Alkoholeinfluss gemäß § 315a StGB.

Björn Gustke

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind relativ stabil geblieben. Im Jahr 2022 wurden 10944 Fälle erfasst, wovon 9931 gelöst wurden. Es gab insgesamt 8645 Verdächtige, darunter 7470 Männer, 1175 Frauen und 1664 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden 10838 Fälle gemeldet, von denen 9644 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 8326, darunter 7225 Männer, 1101 Frauen und 1795 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.944 10.838
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.931 9.644
Anzahl der Verdächtigen 8.645 8.326
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.470 7.225
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.175 1.101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.664 1.795

Quelle: Bundeskriminalamt

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