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Büdelsdorf: Verfolgungsfahrt in Rendsburg endet mit Festnahme

Ein betrunkener Fahrzeugführer versucht, Polizeikontrolle zu entkommen, fährt mit 200 km/h und wird schließlich festgenommen.

Foto: Depositphotos

Eckernförde – Rendsburg (ost)

Am 04.11.2024 um etwa 20.35 Uhr wollten Polizeibeamte vom Polizeirevier Eckernförde einen weißen Mercedes in der Rendsburger Straße in Eckernförde kontrollieren, da das linke vordere Abblendlicht defekt war.

Nachdem die Beamten dem Fahrer des Mercedes signalisiert hatten, anzuhalten, verlangsamte er das Tempo, beschleunigte dann jedoch und versuchte, sich der Kontrolle durch Flucht zu entziehen.

Der 34-jährige Mercedesfahrer fuhr dann mit bis zu 200 km/h über die B 203 in Richtung Rendsburg und überholte dabei wiederholt andere Verkehrsteilnehmer in gefährlicher Weise.

An der Auffahrt zur A7 in Höhe Büdelsdorf verlor der Mercedesfahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam auf dem Grünstreifen zum Stehen. Anschließend flüchtete der Fahrer zu Fuß in Richtung Autobahn. Im Zuge der Fahndung konnte die Polizei den flüchtigen Fahrer schließlich aufgreifen und festnehmen.

Im Mercedes befand sich auch eine 21-jährige Beifahrerin, die nach dem Unfall an der Unfallstelle blieb. Sowohl die 21-jährige Beifahrerin als auch der 34-jährige Fahrer blieben unverletzt.

Der Mercedes musste abgeschleppt werden. Zum Zeitpunkt der Fahrt stand der 34-jährige Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen und besaß zudem keine gültige Fahrerlaubnis.

Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde der Mann wieder freigelassen.

Verkehrsteilnehmer, die während des Vorfalls durch den weißen Mercedes gefährdet wurden, werden gebeten, sich bei der Polizei in Eckernförde unter der Rufnummer 04351-9080 zu melden.

Mit freundlichen Grüßen

Sönke Petersen

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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