Am Wochenende gab es eine Verunreinigung im Binnenhafen. Der Nord-Ostsee-Kanal wurde für 3 Stunden gesperrt, Ermittlungen laufen.
Büsum: Gewässerverunreinigung in Brunsbüttel

Brunsbüttel (ost)
Letztes Wochenende gab es in Brunsbüttel eine Gewässerverunreinigung durch eine unbekannte Person. Während der Bekämpfungsmaßnahmen wurde der Nord-Ostsee-Kanal für drei Stunden gesperrt. Die Ermittlungen werden von der Wasserschutzpolizei Brunsbüttel durchgeführt.
Am Samstag um 10.30 Uhr meldete der Kapitän der Fähre eine Gewässerverunreinigung im Binnenhafen. Vor Ort stellte sich heraus, dass sich ein großer Ölfilm auf dem Nord-Ostsee-Kanal ausgebreitet hatte. Bei der Inspektion des Schadens wurde eine Länge von etwa 1.800 Metern und eine Breite von etwa 15 Metern festgestellt. Der vermutete Stoff war Dieselöl, das bereits am Vortag zu sein schien.
Der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz des Landes Schleswig-Holstein (LKN.SH) wurde über den Vorfall informiert, bewertete die Verunreinigung als bekämpfungswürdig und leitete vor Ort Maßnahmen zur Gefahrenabwehr ein.
Die Feuerwehren aus Brunsbüttel und Marne untersuchten die Lage mit Hilfe einer Drohne aus der Luft. Dabei wurde festgestellt, dass die Verunreinigung durch südwestliche Winde in östliche Richtung driftete und sich im gesamten Binnenhafen von der Schleuse bis zum Ölhafen ausbreitete.
Die Feuerwehren aus Brunsbüttel und Büsum übernahmen die Bekämpfung mit Ölbekämpfungsmitteln und Booten. Währenddessen war der Nord-Ostsee-Kanal von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr für die Schifffahrt gesperrt. Die Maßnahmen waren erfolgreich. Am nächsten Tag fand eine Kontrolle mit der Drohne, dem LKN.SH und der Wasserschutzpolizei bei Tageslicht statt.
Es gab keine Hinweise auf den Verursacher. Die Ermittlungen dauern an und ein Strafverfahren wurde eingeleitet.
Merle Neufeld
Quelle: Presseportal








