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Bundespolizei Kiel – Kieler Woche Bilanz

Die Bundespolizei zieht eine positive Bilanz zum ersten Kieler-Woche-Wochenende mit geringen Feststellungen und verstärkter Präsenz am Hauptbahnhof.

Foto: unsplash

Kiel (ost)

Die Polizeiinspektion Kiel zieht eine positive Bilanz für das erste Wochenende der Kieler Woche in ihrem Zuständigkeitsbereich, das bei schönem Wetter grundsätzlich friedlich verlief. Trotz Schwerpunktzeiten gab es jedoch auch einige Feststellungen.

Erwähnenswert ist, dass die Anzahl der Feststellungen im Vergleich zum Vorjahr relativ gering blieb. Während der Schwerpunktzeiten setzte die verstärkte Bundespolizeiinspektion Kiel am Kieler Hauptbahnhof über -100- Beamtinnen und Beamte sowie Diensthunde ein, um die störungsfreie An- und Abreise der Bahnreisenden zu gewährleisten.

Insgesamt war das erste Wochenende geprägt von einem erhöhten, aber gut zu bewältigenden Reiseaufkommen. Am Freitag war die Anzahl der Reisenden durchschnittlich, während am Samstag ab 15:00 Uhr aufgrund hoher Zugauslastungen zwischen 100% und 200% bereits in der Anreisephase eine hohe Belastung zu verzeichnen war.

Während der Abreisephase am späten Samstagabend mussten aufgrund des Andrangs kurzfristig zwei Bahnsteige gesperrt werden, da die Kapazitäten erschöpft waren. Die Züge in Richtung Hamburg, Lübeck und Rendsburg waren zu 200% ausgelastet, dennoch konnte die Lenkung der Reisenden gut bewältigt werden.

Insgesamt wurden an diesem Wochenende von der Bundespolizei -13- Strafanzeigen aufgenommen, darunter -2- wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, -2- wegen Verstoß gegen das Waffengesetz und -6- wegen Körperverletzung. -82- Personen wurden ermahnt, ihr Verhalten zu ändern (sogenannte Gefährderansprachen).

Während des Geltungszeitraums der Allgemeinverfügung zur Mitführverbot von gefährlichen Gegenständen, die von der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt für die Kieler Woche erlassen wurde, wurden -362- Personen kontrolliert. Es wurden insgesamt -12- Verstöße festgestellt, bei wiederholtem Verstoß wurde ein Zwangsgeld angedroht. Bei den Kontrollen wurden vor allem Taschenmesser, Cutter, Schraubendreher und Scheren sichergestellt. Ein verbotener Schlagring wurde ebenfalls beschlagnahmt.

Zudem wurden bei zwei Personen bestehende Haftbefehle festgestellt, die zur Einlieferung in die JVA führten. Die genannten Zahlen beziehen sich auf die Feststellungen vom 1. Freitag und Samstag, die Zahlen vom Sonntag können noch geringfügig variieren, sind jedoch im Vergleich gering und spiegeln sich in der Halbzeitbilanz wider.

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Quelle: Presseportal

nf24