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Bus erfasst Fußgängerin in Elmshorn

Eine Fußgängerin wurde von einem Linienbus erfasst und lebensgefährlich verletzt. Die Polizei sucht nach Unfallzeugen.

Foto: Depositphotos

Elmshorn (ost)

Am Donnerstag (03.09.2026) ereignete sich in Elmshorn ein Verkehrsunfall zwischen einer Fußgängerin und einem Linienbus. Die Frau erlitt lebensgefährliche Verletzungen und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei bittet um Zeugenaussagen.

Nach bisherigen Informationen überquerte eine 84-jährige Fußgängerin gegen 18:30 Uhr an der Kreuzung Westerstraße / Klostersand / Wisch die Westerstraße von Klostersand kommend in Richtung Wisch auf der linken Straßenseite bei der Ampel.

Der 63-jährige Fahrer eines Linienbusses (deutsche Staatsangehörigkeit) plante, von der Straße Klostersand kommend nach links in die Westerstraße abzubiegen. Dabei kollidierte er mit der Fußgängerin, die die Straße überquerte.

Die 84-jährige Frau aus Elmshorn erlitt lebensgefährliche Verletzungen und musste bis zum Eintreffen eines Notarztes reanimiert werden. Anschließend wurde sie mit einem Rettungshubschrauber in ein nahegelegenes Krankenhaus geflogen.

Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Itzehoe wurde ein Unfallsachverständiger zur Unfallaufnahme hinzugezogen.

Die Westerstraße war für etwa zwei Stunden in Fahrtrichtung Köhnholz auf Höhe der Unfallstelle vollständig gesperrt.

Das Polizeirevier Elmshorn übernimmt die weiteren Ermittlungen zum Verkehrsunfall und bittet um Zeugenaussagen. Personen, die den Unfall beobachtet haben könnten, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 04121 / 8030 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Tote, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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