Ein hochwertiges Cello im Wert von 6.000 Euro wurde aus einer Wohnung gestohlen und später in einer Grünanlage gefunden. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.
Cellodiebstahl in Lübeck-Innenstadt

Lübeck (ost)
Am Sonntag, dem 11. Oktober 2026, ereignete sich in der Innenstadt von Lübeck ein Einbruchdiebstahl in eine Wohnung, bei dem ein Cello gestohlen wurde. Noch am selben Abend fanden Passanten das hochwertige Musikinstrument in einem Park. Die Polizei ermittelt und sucht nach Zeugen.
Nach den aktuellen Ermittlungen ereignete sich zwischen 17:00 Uhr und 21:15 Uhr ein Einbruch in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Königstraße. Dabei wurde ein Cello im Wert von etwa 6.000 Euro gestohlen. Als der Bewohner später nach Hause kam, bemerkte er den Einbruch und alarmierte die Polizei.
Kurz darauf entdeckten Passanten das Musikinstrument zusammen mit dem Transportkoffer in einem Park zwischen der Fleischhauerstraße und der Dr.-Julius-Leber-Straße. Das Cello konnte schließlich mit dem vorherigen Einbruch in Verbindung gebracht werden.
Das Kommissariat 12 der Bezirkskriminalinspektion Lübeck ermittelt wegen des Verdachts des Wohnungseinbruchdiebstahls und sucht nach Zeugen. Besonders wichtig sind Hinweise auf Personen, die am Sonntagabend in der Königstraße oder in der Nähe des späteren Fundortes mit einem Cello oder einem entsprechenden Transportkoffer gesehen wurden.
Hinweise nimmt die Polizei dankend unter 0451 1310 entgegen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3271 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 400 auf 520. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 380 auf 427. Davon waren 335 männlich, 45 weiblich und 191 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.675 | 3.271 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 400 | 520 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 427 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 335 | 382 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 45 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 158 | 191 |
Quelle: Bundeskriminalamt








