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Chemikalie ausgetreten an Bord eines Tankschiffs in Brunsbüttel

Feuerwehr sicherte die Lage nach Austritt von Anilin, keine Verletzten, Evakuierung nicht erforderlich.

Foto: Unsplash

Brunsbüttel (ost)

Am Donnerstag ereignete sich in Brunsbüttel im Bereich des Landeshafens an Bord eines Tankschiffs unter niederländischer Flagge ein Austritt der Substanz Anilin. Die Feuerwehr und die Werksfeuerwehr haben die Situation abgesichert. Es gab keine Verletzten. Eine Evakuierung war nicht notwendig.

Um 13:10 Uhr bemerkten der Ladeleiter und die Mannschaft während des Entladevorgangs, dass Anilin an Bord ausgelaufen war. Entladen ist ein Fachbegriff aus der Schifffahrt und Hafenlogistik und bezeichnet den Vorgang des Entladens eines Schiffes. Der Ladeleiter und die Mannschaft stoppten sofort den Entladevorgang über die Notaus-Einrichtungen an Land und an Bord. Anilin ist als giftige chemische Substanz bekannt und wird unter anderem zur Herstellung von Kunststoffen, Farbstoffen und Gummi verwendet.

Die Feuerwehr Brunsbüttel und die Werksfeuerwehr des Unternehmens Covestro übernahmen die Gefahrenabwehr und führten Messungen durch. Die Messungen ergaben keine Auffälligkeiten. Es wird geschätzt, dass etwa 400 bis 800 Liter ausgelaufen sind. Es ist derzeit unklar, ob die Substanz ins Hafenbecken gelangt ist. Die Mannschaft führte die Reinigung an Bord fort.

Als mögliche Ursache wird ein technischer Defekt eines Überdruckventils in Betracht gezogen. Die BG Verkehr hat ein Verbot für die Fortsetzung des Entladevorgangs bis zur Klärung der Ursache verhängt. Die Wasserschutzpolizei Brunsbüttel setzt die Ermittlungen fort.

Björn Gustke

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon hatten 3.356 Unfälle Personenschäden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen verzeichnet, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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