Feuerwehr bekämpft Brand nach Blitzeinschlag, während Starkregen die Stadt überflutet. Einsatzkräfte im Dauereinsatz, über 130 Einsatzstellen zu bearbeiten.
Dachstuhlbrand und Starkregen in Elmshorn

Pinneberg (ost)
Um 18:44 Uhr wurde die Feuerwehr Elmshorn zu einem Dachstuhlbrand in der Hebbelstraße 18 gerufen, vermutlich durch einen Blitzschlag. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, entwickelte sich aus dem schwarzen Rauch im Firstbereich ein offener Flammenschlag. Der Einsatz wurde durch Starkregen und ein feststeckendes Gewitter über Elmshorn erschwert. Die beiden bereitstehenden Drehleitern konnten aufgrund der Blitzgefahr nicht eingesetzt werden.
Durch einen Innenangriff unter schwerem Atemschutz konnte das Feuer im Dachgeschoss gelöscht werden. Gleichzeitig wurde das Einfamilienhaus zweimal nach der vermuteten Bewohnerin durchsucht, die jedoch nicht angetroffen wurde. Während des laufenden Einsatzes kamen weitere Paralleleinsätze hinzu, hauptsächlich verursacht durch Starkregen. Die Feuerwehr Elmshorn löste Vollalarm aus und die Nachbarfeuerwehren Klein Nordende und ein Löschzug der Feuerwehr Pinneberg wurden alarmiert.
Innerhalb kürzester Zeit waren Straßen überflutet, Keller und Tiefgaragen standen unter Wasser und die Bahnunterführungen „Badewanne“ (Hamburger Straße), Wasserstraße, Geschwister Scholl Straße und Bauerwerg waren überflutet. Drei weitere Brandeinsätze wurden gemeldet. Zu diesem Zeitpunkt waren alle alarmierten Einsatzkräfte gebunden: FFW Elmshorn FFW Klein Nordende FFW Löschzug Pinneberg
Weitere Kräfte wurden nachalarmiert: FFW Kölln-Reisiek FFW Bereitschaftszug Süd FFW Bereitschaftszug Nord Technische Einsatzleitung THW Elmshorn, Pinneberg, Barmstedt Stadtentwässerung Elmshorn DRK Verpflegungskomponente Kreisbrandmeister und Stellvertreter.
Das Deutsche Rote Kreuz richtete eine Verpflegungsstation für die Einsatzkräfte auf dem Parkplatz des Edeka-Marktes am Wedenkamp ein. Im Laufe des späten Abends entspannte sich die Wetterlage und es wurde kein weiterer Regen mehr angekündigt. Das ablaufende Wasser in der Krückau begünstigte den Abfluss des Regenwassers. Der Erste Stadtrat von Elmshorn, Michael Leske, vertrat den im Urlaub befindlichen Oberbürgermeister Erik Sachse und besichtigte persönlich die Einsätze in der Stadt. Unterstützt wurde er von Dörte Engelbrecht aus dem Ordnungsamt. Die Stadtentwässerung, vertreten durch Thomas Beiersdorf, unterstützte die Einsatzleitung. Auch der Kreiswehrführer Stefan Mohr und sein Stellvertreter Christian Grundorf waren vor Ort, um die Einsatzleitung zu beraten. Insgesamt waren mehr als 220 Kräfte von Feuerwehr, THW, Rettungsdienst, DRK und Polizei im Dauereinsatz. Über 130 Einsatzstellen mussten bearbeitet werden. Aktuell sind 45 Einsatzstellen noch offen.
Einsatzleiter der Feuerwehr Elmshorn:
Patrick Gravert
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% entspricht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








