Nach einem Verkehrskonflikt wurden zwei Fußgänger von Unbekannten angegriffen und leicht verletzt. Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Dägeling: Angriff auf Fußgänger in Münsterdorf

Münsterdorf (ost)
In der Nacht zum Sonntag kam es in Münsterdorf nach einem vorangegangenen Verkehrsstreit zu einer gefährlichen Körperverletzung. Zwei Fußgänger wurden von mehreren bisher unbekannten Personen angegriffen und leicht verletzt. Die Polizei Itzehoe hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Gemäß den bisherigen Informationen waren ein 30-jähriger Mann und ein 38-Jähriger in der Nacht zum Sonntag gegen 02:15 Uhr zu Fuß zwischen Dägeling und Münsterdorf unterwegs. Dort gerieten sie nach einem Verkehrskonflikt mit dem Fahrer eines schwarzen Audi in einen verbalen Streit. Der Audi fuhr dann weiter.
Kurz darauf sahen die beiden Männer den schwarzen Audi erneut im Bereich der Kreuzung Dägelinger Weg und Kirchenstraße in Münsterdorf. Dabei bemerkten sie, dass das amtliche Kennzeichen abgedeckt war. Plötzlich kamen vier bis sechs unbekannte Personen auf die beiden Männer zu und griffen sie an. Die Täter griffen die Opfer an und setzten auch Pfefferspray ein.
Anschließend flüchteten die Angreifer mit dem schwarzen Audi und einem weiteren schwarzen Kombi in Richtung Lägerdorf. Die beiden Opfer erlitten leichte Verletzungen. Der 30-Jährige wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Eine sofortige Fahndung mit mehreren Streifenwagen verlief ergebnislos.
Die Polizeistation Wellenkamp ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und sucht Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zu den beteiligten Fahrzeugen oder den flüchtigen Personen geben können. Hinweise werden unter der Telefonnummer 04821 602 5400 entgegengenommen.
Björn Gustke
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 74, von denen 66 gelöst wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen. 28 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








