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Dätgen: Glatte Straßen sorgen für Unfälle

Am heutigen Vormittag kam es vermehrt zu Unfällen im Kreis Rendsburg-Eckernförde und Neumünster. Polizei im Dauereinsatz, insgesamt 25 Unfälle mit Sachschäden.

Foto: unsplash

Neumünster (ost)

Heute Morgen gab es aufgrund des Wetters vermehrt Unfälle im gesamten Kreis Rendsburg-Eckernförde und in der Stadt Neumünster. Die Polizei war sehr beschäftigt.

Seit ca. 06:00 Uhr am 26.01.2026 ereigneten sich mehrere Unfälle im Kreis Rendsburg-Eckernförde und in der Stadt Neumünster. Glücklicherweise blieb es meist bei Sachschäden. Im Zeitraum von 06:00 Uhr bis 14:30 Uhr gab es insgesamt 19 Unfälle im Kreis Rendsburg-Eckernförde und sechs in der Stadt Neumünster.

Verschiedene Fahrzeuge rutschten mehrmals in den Graben oder kollidierten mit vorausfahrenden Verkehrsteilnehmern.

In Embühren geriet um 09:15 Uhr ein Auto in einen Graben und prallte gegen einen Baum. Der Fahrer wurde dabei leicht verletzt.

In Borgstedt kam es gegen 13:30 Uhr zu einem Frontalzusammenstoß zwischen zwei Fahrzeugen, bei dem zwei Kinder leicht verletzt wurden. Die L 42 ist derzeit noch gesperrt. Die Abschleppmaßnahmen sind im Gange.

Auch auf den Autobahnen, z.B. auf der A7, Flensburg Richtung Hamburg, Höhe Dätgen, auf der A 210 Schacht-Audorf Richtung Kiel Höhe Achterwehr und auf der A 215 Bordesholm Richtung Kiel, Höhe Blumenthal gerieten Fahrzeuge ins Schleudern und prallten teilweise gegen die Leitplanken oder kamen quer auf den Fahrstreifen zum Stehen.

Die Polizei Neumünster bittet alle Fahrer angesichts des aktuellen Wetters um besondere Vorsicht, reduzierte Geschwindigkeit und ausreichenden Abstand.

Polizeidirektion Neumünster

Constanze Becker

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon endeten 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. 292 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die Mehrheit der Unfälle (85,13%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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