Eine Frau stiehlt sechsstellige Summe aus Wohnung, Polizei ermittelt Tatverdächtige und gibt Tipps zur Bargeldaufbewahrung.
Diebstahl in Kiel

Kiel (ost)
In Wellsee wurde zu einem unbekannten Zeitpunkt ein sechsstelliger Bargeldbetrag aus einer Wohnung gestohlen. Die Polizei hat bereits eine Verdächtige identifiziert. Hier sind Tipps zum Umgang mit Bargeld zu Hause.
Am Dienstag entdeckte ein Angehöriger eines 94-jährigen Bewohners eines Mehrfamilienhauses im Hansaring, dass ein sechsstelliger Bargeldbetrag aus seinem Versteck fehlte. Während der Befragung des demenzkranken Mannes und anderer Hausbewohner erhärtete sich der Verdacht gegen eine Frau, die zuvor in einem Pflegedienst gearbeitet hatte und sich möglicherweise das Vertrauen des Mannes und den Zugang zur Wohnung erschlichen hatte.
Am Mittwoch bemerkten Hausbewohner die Frau erneut am Hansaring und sprachen sie an. Als sie in ein Taxi stieg, informierten sie die Polizei. Beamte des 4. Reviers stoppten das Taxi auf der B76 und stellten bei der 28-jährigen Verdächtigen einen vierstelligen Bargeldbetrag sicher, dessen Herkunft die Frau nicht erklären konnte. Aufgrund fehlender Haftgründe musste sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freigelassen werden.
Das Kommissariat 12 der Kieler Kriminalpolizei führt die Ermittlungen und sucht nach Zeugen, die die Frau und mögliche Begleiter in den letzten Wochen im Bereich des Hansarings gesehen haben. Da sie möglicherweise mit einem Taxi dorthin gefahren ist, könnten auch Taxifahrer wichtige Hinweise geben. Die Verdächtige spricht akzentfrei Deutsch, hat ein auffallend blasses Gesicht, eine schlanke Statur und langes, schwarzes Haar. Hinweise nimmt die Polizei unter 0431 / 160 3333 entgegen.
Es wird dringend empfohlen, nur notwendiges Bargeld zu Hause aufzubewahren. Neben Diebstahl kann es auch durch Feuer oder Wasserschäden zu Geldverlust kommen. Hausratversicherungen decken Schäden je nach Vertragsbedingungen in der Regel nur bis zu einem festgelegten Höchstbetrag ab.
Größere Beträge sollten daher immer zur Bank gebracht werden. Das gilt auch für Wertgegenstände, die sicher in Bankschließfächern aufbewahrt werden können. Nur bei einer Bank ist das Geld vor Diebstahl und möglichen Bankpleiten geschützt.
Einbrecher und Betrüger kennen die üblichen Bargeldverstecke in Wohnungen genau. Klassische Verstecke wie Kleiderschränke, Vorratsdosen, Kühlschränke, Spülkästen oder Matratzen sind oft schnell entdeckt.
Sogar ein Safe bietet keinen absoluten Schutz. Viele Tresore können im Ganzen abtransportiert werden, um außerhalb der Wohnung geöffnet zu werden. Bei größeren Safes können statische Probleme mit dem Boden auftreten.
Laut einer Studie bewahren nicht nur ältere Menschen ihr Bargeld zu Hause auf: 47% aller 18-35-Jährigen tun dies ebenfalls.
Matthias Arends
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% der Gesamtzahl aus, was 1.753 Unfällen entspricht. 382 Unfälle, also 0,46%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 83,33% aller Unfälle, was 68.911 Unfällen entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) 23.501 Unfälle (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 Unfälle (4,24%). Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 82.697 |
| Unfälle mit Personenschaden | 11.651 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.753 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 382 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 68.911 |
| Ortslage – innerorts | 55.688 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 23.501 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.508 |
| Getötete | 102 |
| Schwerverletzte | 1.947 |
| Leichtverletzte | 12.627 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








