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Drogen und Waffenkontrollen am Lübecker Hauptbahnhof

Am Donnerstagnachmittag wurden Schwerpunktkontrollen durchgeführt. 80 Personen wurden kontrolliert, 11 Verstöße festgestellt und eine Person festgenommen.

Waffenkontrolle am Lübecker Hauptbahnhof
Foto: Presseportal.de

Lübeck (ost)

Am Nachmittag des Donnerstags (29.01.2026) fanden erneut Schwerpunktkontrollen am Hauptbahnhof Lübeck statt, um das Verbot von Waffen und Messern im öffentlichen Nah- und Fernverkehr durchzusetzen. Einsatzkräfte des Kommunalen Ordnungsdienstes, der Bundespolizei und des 2. Polizeireviers Lübeck stellten dabei elf verschiedene Verstöße fest und identifizierten eine Person, die zur Festnahme ausgeschrieben war.

Zwischen 15:30 Uhr und 18:30 Uhr wurden 80 Personen am Hauptbahnhof Lübeck kontrolliert. Gegen eine Person wurde ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet, da sie einen Elektroschocker bei sich trug.

Drei Personen müssen sich in Ordnungswidrigkeitenverfahren verantworten, da sie Pfeffersprays und ein Taschenmesser bei sich hatten. Derartige Verstöße können mit einem Bußgeld von bis zu 10.000,00EUR belegt werden.

Bei einer Überprüfung der Personalien stellten die Beamten fest, dass die gesuchte Person wegen der Nichterfüllung von Sozialauflagen zur Festnahme ausgeschrieben war. Nach Begleichung der Geldstrafe konnte sie nach Abschluss der Maßnahmen entlassen werden.

Weitere Verstöße wurden durch Hausfriedensbruch, die illegale Abgabe von Cannabis an Minderjährige und den illegalen Besitz von Amphetaminen und nicht zugelassenen Einwegzigaretten begangen.

Auch zukünftig sollen derartige Kontrollen weiterhin unangekündigt durchgeführt werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10944 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 10838 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 9931 auf 9644 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 8645 auf 8326, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7470 auf 7225 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1175 auf 1101 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 1664 auf 1795 an. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.944 10.838
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.931 9.644
Anzahl der Verdächtigen 8.645 8.326
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.470 7.225
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.175 1.101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.664 1.795

Quelle: Bundeskriminalamt

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