Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Drogenfunde bei Durchsuchungen in Kiel und Schwentinental

Ermittler stellten Cannabis sicher und Verdächtige müssen sich verantworten. Keine Festnahmen bisher.

Foto: unsplash

Kiel / Kreis Plön (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Kiel und der Polizeidirektion Kiel

Gestern haben Einsatzkräfte mehrere Standorte in Kiel und Schwentinental durchsucht und dabei Cannabis sichergestellt. Zuvor gab es intensive Ermittlungen wegen des Verdachts auf unerlaubten Handel mit Cannabis.

Am gestrigen Dienstag haben Ermittler des Kommissariats 17 (K 17) der Bezirkskriminalinspektion Kiel in den Stadtteilen Elmschenhagen-Süd und Wellingdorf sowie in Schwentinental mehrere Wohnungen und eine Garage durchsucht. Die Einsatzkräfte haben Gerichtsbeschlüsse des Amtsgerichts Kiel vollstreckt, die auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel erlassen wurden. Bei der Durchsuchung haben die Beamten in einer Wohnung etwa ein Kilogramm Haschisch und eine ähnliche Menge Marihuana sichergestellt.

Aufgrund der vorherigen intensiven Ermittlungen des K 17 in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Kiel und dem Einsatz spezialisierter Polizeikräfte besteht gegen die drei deutschen Verdächtigen im Alter von 19, 21 und 35 Jahren der Verdacht auf unerlaubten Handel mit Cannabis in nicht geringer Menge. Laut aktuellen Ermittlungen sollen die Männer Haschisch und Marihuana an verschiedene Käufer verkauft haben.

Es gab keine Festnahmen im Zusammenhang mit den gestrigen Durchsuchungen. Die Verdächtigen werden sich in einem Verfahren wegen des Verdachts auf Handel mit Cannabis verantworten müssen. Das K 17 führt die weiteren Ermittlungen gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Kiel durch.

Michael Bimler, Staatsanwaltschaft Kiel

Mathias Stöwer, Polizeidirektion Kiel

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle erfasst, während im Jahr 2023 die Zahl auf 10.838 sank. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 9.931 auf 9.644 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich von 8.645 auf 8.326, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7.470 auf 7.225 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1.175 auf 1.101 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.664 auf 1.795. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.944 10.838
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.931 9.644
Anzahl der Verdächtigen 8.645 8.326
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.470 7.225
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.175 1.101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.664 1.795

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24