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E-Roller-Fahrer in Scharbeutz verletzt

Ein E-Roller-Fahrer wurde bei einem Verkehrsunfall in Scharbeutz verletzt, als er mit einem Audi kollidierte. Die Ampelanlage war außer Betrieb, die Polizei ermittelt den Unfallhergang.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Am Freitagmorgen (28.08.2026) wurde der Fahrer eines Elektrorollers bei einem Verkehrsunfall in Scharbeutz leicht verletzt. Aufgrund des Ausfalls einer Ampelanlage kollidierte er an der Einmündung Seestraße/Hamburger Ring mit einem Audi, der Vorfahrt hatte. Der Elektroroller rutschte unter das Fahrzeug und beschädigte die Ölwanne. Die Straßenmeisterei kümmerte sich um auslaufende Betriebsstoffe.

Um 10.00 Uhr wurden die Polizeibeamten des Reviers Bad Schwartau zum Unfallort am Hamburger Ring/Ecke Seestraße gerufen. Dort fanden sie einen beschädigten Audi und einen nicht mehr fahrbereiten Elektroroller vor. Der 24-jährige Fahrer des Rollers (ukrainische Staatsangehörigkeit) erlitt leichte Verletzungen, die 49-jährige Fahrerin des Audis (deutsche Staatsangehörigkeit) blieb unverletzt.

Zum Zeitpunkt des Unfalls war die Ampelanlage aufgrund von Arbeiten außer Betrieb, daher galt die Beschilderung. Der 24-jährige Fahrer des Rollers fuhr die Seestraße in Richtung Hamburger Ring und betrat den Kreuzungsbereich. Dort wurde er von der von links kommenden, vorfahrtsberechtigten Audi-Fahrerin erfasst. Beide Fahrzeuge waren aufgrund der Schäden nicht mehr fahrbereit. Die Höhe des Gesamtschadens ist noch unbekannt.

Warum der wartepflichtige Fahrer des Rollers trotz des herannahenden Audis in den Kreuzungsbereich fuhr, wird nun von den Beamten der Polizeistation Scharbeutz untersucht.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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