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Eckernförde: Entlassung des Tatverdächtigen aus Untersuchungshaft

Der Tatverdächtige wurde aufgrund von Zweifeln am Tatverdacht entlassen, da sein Alibi überprüft wurde und er möglicherweise Opfer von Identitätsdiebstahl wurde.

Foto: unsplash

Eckernförde (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Kiel und Polizeidirektion Kiel

Der bisher inhaftierte Tatverdächtige wurde gestern aus der Haft entlassen. Im Rahmen der laufenden Untersuchungen sind Zweifel am dringenden Tatverdacht gegen den 23-Jährigen aufgetreten. Er hat ein Alibi für die Tatzeit vorgelegt, das nach Überprüfung durch die Mordkommission als glaubwürdig erscheint.

Ein entscheidendes Beweismittel gegen den Mann war die Tatsache, dass ein gesuchter weißer Golf auf seinen Namen gemietet wurde. Auch stimmte sein Aussehen mit der Beschreibung des Täters überein, die von Zeugen abgegeben wurde. Nach weiteren Ermittlungen ist jedoch möglich, dass das Fahrzeug von Dritten unter Verwendung des Namens und Ausweises des 23-Jährigen angemietet wurde.

Aufgrund dieser Ermittlungsergebnisse besteht kein dringender Tatverdacht mehr gegen den Mann, der für die Untersuchungshaft erforderlich ist. Daher hat die Staatsanwaltschaft die Freilassung aus dem Justizvollzugsanstalt angeordnet und die Aufhebung des Haftbefehls beim Amtsgericht Kiel beantragt.

Die Ermittlungen werden weiterhin mit Nachdruck vom Kommissariat 1 der Bezirkskriminalinspektion Kiel in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Kiel durchgeführt.

Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel

Michael Bimler, Staatsanwaltschaft Kiel

Quelle: Presseportal

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