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Eggstedt: Alkoholisierte Autofahrerin fährt in Schlangenlinie

Ein Bundespolizist meldet eine gefährliche Fahrerin, die sich der Kontrolle entzieht und mit 2,25 Promille erwischt wird.

Foto: unsplash

Eggstedt (ost)

Gestern Nachmittag gegen 15:00 war ein Beamter der Bundespolizei privat mit seinem Freund in dessen Fahrzeug unterwegs, als ihnen ein Ford Fiesta, in Schlangenlinien vor ihnen fahrend, auffiel. Auch fuhr die Autofahrerin in Teilen in den Gegenverkehr, sodass es zu gefährlichen Manövern und zu Beinahunfällen mit entgegenkommenden Fahrzeugen kam. Der Bundespolizist wählte den Notruf und schilderte den Sachverhalt.

Unvermittelt hielt die Fahrzeugführerin sodann in der Ortschaft Eggstedt (Dithmarschen) in einer Parkbucht an. Unser Kollege gab sich als Polizeibeamter zu erkennen und erkundigte sich, ob alles in Ordnung sei. Die 46 – jährige Frau bejahte und erklärte, sich schlafen legen zu wollen.

Schon während des Gespräches konnten deutliche Auffälligkeiten wahrgenommen werden, die auf Alkoholgenuss deuteten. Die Frau wurde durch den Bundespolizisten aufgefordert, bis zum Eintreffen einer Streife der Polizei im Fahrzeug zu verbleiben. Dies war jedoch nicht im Sinne der Fahrzeugführerin, die wörtlich angab “Ich habe kein Bock auf die Polizei” und darauf das Fahrzeug startete und Gas gab.

Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Freund des Beamten vor dem Fahrzeug, der damit erheblich gefährdet war. Da jedoch kein Gang eingelegt war, setzte sich das Fahrzeug nicht in Bewegung. Nach einem erneuten Anfahren ergriff der Bundespolizist geistesgegenwärtig über die Beifahrerseite den Zündschlüssel und stellte den Motor ab.

Doch damit nicht genug. Der Aufforderung, sitzen zu bleiben, folgte die Fahrzeugführerin nicht. Als sie die anfahrenden Kollegen der Landespolizei wahrnahm, stieg sie aus, holte ihren Hund aus dem Kofferraum und wollte sich unvermittelter Dinge von ihrem Fahrzeug entfernen. Da die Frau der Aufforderungen, stehen zu bleiben nicht folgte und sich einem Haltegriff entzog, musste die Frau durch den Bundespolizisten vor Ort fixiert werden.

Nach Eintreffen der Landespolizei übernahm diese den Sachverhalt und führt nun die weiteren Ermittlungen. Ein Atemalkoholtest ergab vor Ort einen Wert von 2,25 Promille. Damit schied eine Weiterfahrt aus, die Fahrzeugführerin muss nun mit einem Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und Gefährdung des Straßenverkehrs rechnen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10944 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 10838 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 9931 im Jahr 2022 auf 9644 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 8645 im Jahr 2022 auf 8326 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 7470 männlich und 1175 weiblich, wobei 1664 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.944 10.838
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.931 9.644
Anzahl der Verdächtigen 8.645 8.326
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.470 7.225
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.175 1.101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.664 1.795

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon endeten 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% der Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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