Ein Bundespolizist meldet eine gefährliche Fahrerin, die sich der Kontrolle entzieht und mit 2,25 Promille erwischt wird.
Eggstedt: Alkoholisierte Autofahrerin fährt in Schlangenlinie

Eggstedt (ost)
Gestern Nachmittag gegen 15:00 war ein Beamter der Bundespolizei privat mit seinem Freund in dessen Fahrzeug unterwegs, als ihnen ein Ford Fiesta, in Schlangenlinien vor ihnen fahrend, auffiel. Auch fuhr die Autofahrerin in Teilen in den Gegenverkehr, sodass es zu gefährlichen Manövern und zu Beinahunfällen mit entgegenkommenden Fahrzeugen kam. Der Bundespolizist wählte den Notruf und schilderte den Sachverhalt.
Unvermittelt hielt die Fahrzeugführerin sodann in der Ortschaft Eggstedt (Dithmarschen) in einer Parkbucht an. Unser Kollege gab sich als Polizeibeamter zu erkennen und erkundigte sich, ob alles in Ordnung sei. Die 46 – jährige Frau bejahte und erklärte, sich schlafen legen zu wollen.
Schon während des Gespräches konnten deutliche Auffälligkeiten wahrgenommen werden, die auf Alkoholgenuss deuteten. Die Frau wurde durch den Bundespolizisten aufgefordert, bis zum Eintreffen einer Streife der Polizei im Fahrzeug zu verbleiben. Dies war jedoch nicht im Sinne der Fahrzeugführerin, die wörtlich angab “Ich habe kein Bock auf die Polizei” und darauf das Fahrzeug startete und Gas gab.
Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Freund des Beamten vor dem Fahrzeug, der damit erheblich gefährdet war. Da jedoch kein Gang eingelegt war, setzte sich das Fahrzeug nicht in Bewegung. Nach einem erneuten Anfahren ergriff der Bundespolizist geistesgegenwärtig über die Beifahrerseite den Zündschlüssel und stellte den Motor ab.
Doch damit nicht genug. Der Aufforderung, sitzen zu bleiben, folgte die Fahrzeugführerin nicht. Als sie die anfahrenden Kollegen der Landespolizei wahrnahm, stieg sie aus, holte ihren Hund aus dem Kofferraum und wollte sich unvermittelter Dinge von ihrem Fahrzeug entfernen. Da die Frau der Aufforderungen, stehen zu bleiben nicht folgte und sich einem Haltegriff entzog, musste die Frau durch den Bundespolizisten vor Ort fixiert werden.
Nach Eintreffen der Landespolizei übernahm diese den Sachverhalt und führt nun die weiteren Ermittlungen. Ein Atemalkoholtest ergab vor Ort einen Wert von 2,25 Promille. Damit schied eine Weiterfahrt aus, die Fahrzeugführerin muss nun mit einem Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und Gefährdung des Straßenverkehrs rechnen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10944 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 10838 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 9931 im Jahr 2022 auf 9644 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 8645 im Jahr 2022 auf 8326 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 7470 männlich und 1175 weiblich, wobei 1664 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.944 | 10.838 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.931 | 9.644 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.645 | 8.326 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.470 | 7.225 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.175 | 1.101 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.664 | 1.795 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon endeten 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% der Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








