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Einbrecherfestnahme in Lohbarbek

Am Sonntagmorgen wurden zwei Einbrecher in einem Baumarkt auf frischer Tat festgenommen. Die Polizei sicherte Spuren am Tatort und die Täter wurden den Erziehungsberechtigten übergeben.

Foto: Depositphotos

Lohbarbek (ost)

Am Sonntagmorgen nahmen Polizeibeamte zwei Einbrecher auf frischer Tat fest.

Um 02:04 Uhr erhielt die Polizei über einen gegenwärtigen Einbruch in einen Baumarkt in Lohbarbek Kenntnis. Der Geschäftsführer meldete, dass die hausinterne Alarmanlage ausgelöst habe.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte ein eingeschlagenes Fenster am Objekt fest, welches den Eindringlingen als Einstieg diente. Zeitgleich erging der Hinweis, dass sich noch zwei Personen im Markt widerrechtlich aufhalten sollen. Unter Zuhilfenahme eines Diensthundes betraten Polizeikräfte den weitläufigen Tatort und konnten im Objekt zwei Täter auf frischer Tat festnehmen. Ihr Stehlgut trugen die Beiden noch „am Mann“.

Die Kriminalpolizei sicherte Spuren am Tatort. Die beiden jugendlichen Einbrecher wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in die Obhut Erziehungsberechtigter übergeben und müssen sich wegen des Einbruchs in einem Verfahren verantworten.

Jochen Zimmermann

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 2249 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2022 bereits 2675 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 385 im Jahr 2021 auf 400 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 341 im Jahr 2021 auf 380 im Jahr 2022. Davon waren 293 männlich, 48 weiblich und 129 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Einbrüchen in Deutschland mit 23528 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 2.249 2.675
Anzahl der aufgeklärten Fälle 385 400
Anzahl der Verdächtigen 341 380
Anzahl der männlichen Verdächtigen 293 335
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 48 45
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 129 158

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24