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Einbruch bei Maschinenbauunternehmen in Bordesholm

Ein Täter stahl in der Nacht zum Dienstag Werkzeuge und flüchtete nach einem Alarm um 00:54 Uhr. Die Kriminalpolizei Neumünster bittet unter 04321 945-0 um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Bordesholm (ost)

In der Nacht auf den heutigen Dienstag wurde bei einem Maschinenbauunternehmen am Moorweg in Bordesholm eingebrochen. Offenbar störte die ausgelöste Alarmanlage den bisher unbekannten Täter, der daraufhin den Tatort verließ.

Den bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Neumünster zufolge betrat der Täter zunächst unerlaubt das Betriebsgelände. Danach verschaffte er sich gewaltsam Zugang zu einer Produktionshalle und stahl dort Werkzeuge. In der Folge versuchte er außerdem, in den benachbarten Bürokomplex einzubrechen.

Die Alarmanlage wurde um 00:54 Uhr ausgelöst. Anschließend verließ eine Person das Gelände zu Fuß. Ersten Erkenntnissen zufolge könnte der Fluchtweg über den Eiderkamp verlaufen sein.

Ein Anwohner schilderte den Flüchtigen als Mann von ungefähr Mitte 20. Zur Tatzeit soll er mit einer Daunenjacke und einer dunklen Mütze bekleidet gewesen sein.

Wegen Einbruchdiebstahls ermittelt nun die Kriminalpolizei Neumünster und ersucht die Bevölkerung um Unterstützung.

Wer in der Tatnacht im Bereich des Moorwegs oder des Eiderkamps verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat oder Angaben zur Identität des Täters machen kann, soll sich unter der Telefonnummer 04321 945-0 an die Kriminalpolizei Neumünster wenden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

In Schleswig-Holstein stieg die Zahl der registrierten Einbruchsfälle von 2.675 im Jahr 2022 auf 3.271 im Jahr 2023, also um rund 22,3 Prozent. Die Zahl der aufgeklärten Fälle erhöhte sich von 400 auf 520. Zugleich stieg die Zahl der Tatverdächtigen von 380 auf 427: 2022 waren darunter 335 Männer, 45 Frauen und 158 nichtdeutsche Tatverdächtige; 2023 waren es 382 Männer, 45 Frauen und 191 nichtdeutsche Tatverdächtige. Zum Vergleich: In Nordrhein-Westfalen wurden 2023 mit 27.061 Fällen deutschlandweit die meisten Einbrüche registriert – mehr als achtmal so viele wie in Schleswig-Holstein.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.675 3.271
Anzahl der aufgeklärten Fälle 400 520
Anzahl der Verdächtigen 380 427
Anzahl der männlichen Verdächtigen 335 382
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 45 45
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 158 191

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

In Schleswig-Holstein stieg die Zahl der registrierten Mordfälle von 70 im Jahr 2022 auf 74 im Jahr 2023, ein Anstieg um rund 5,7 Prozent. Die Zahl der aufgeklärten Fälle erhöhte sich von 55 auf 66, die Zahl der Tatverdächtigen von 62 auf 77. Unter den Tatverdächtigen waren 2022 insgesamt 56 Männer und 6 Frauen, 2023 waren es 67 Männer und 10 Frauen. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen sank von 29 auf 28. Im Vergleich dazu wurden 2023 in Nordrhein-Westfalen mit 470 Fällen die meisten Mordfälle Deutschlands registriert – rund 6,4-mal so viele wie in Schleswig-Holstein.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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