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Einbruch in Bad Oldesloe führt zur Festnahme

Ein aufmerksamer Bürger verhindert Einbruch in Obst- und Gemüsehandel. Tatverdächtiger festgenommen und Wertgegenstände sichergestellt.

Foto: Depositphotos

Ratzeburg (ost)

10.03.2026 | Kreis Stormarn | 10.03.2026 – Bad Oldesloe

Früh am Morgen des 10.03.2026 führte der Anruf eines aufmerksamen Bürgers zur Festnahme eines Verdächtigen, der angeblich gewaltsam in ein Geschäft eingebrochen war.

Ein Bewohner der Hindenburgstraße in Bad Oldesloe handelte besonders aufmerksam und schnell am heutigen Morgen, als er gegen 04:25 Uhr verdächtige Geräusche in einem Obst- und Gemüseladen in der Fußgängerzone hörte und auf einen möglichen Einbrecher aufmerksam wurde. Er informierte sofort die Polizei über den Notruf und gab eine genaue Beschreibung des Verdächtigen ab. Auch als dieser vor dem Eintreffen der alarmierten Streifenwagenbesatzungen floh, konnte der Zeuge Hinweise auf die Fluchtrichtung geben. Die Einsatzkräfte trafen den beschriebenen Mann in der Hagenstraße an und nahmen ihn vorläufig fest. Es handelt sich bei dem Verdächtigen um einen 22-jährigen Ukrainer aus dem Kreis Stormarn. Ersten Ermittlungen zufolge hat der Verdächtige gewaltsam auf die Verglasung im Außenbereich des Obst- und Gemüseladens eingewirkt, um Wertgegenstände zu stehlen. Diese hatte er bei seiner Festnahme bei sich. Die Beamten haben die Wertgegenstände sichergestellt. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der 22-Jährige wieder freigelassen.

Er wird nun in einem Ermittlungsverfahren wegen besonders schweren Diebstahls zur Rechenschaft gezogen werden müssen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3271 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 400 auf 520. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 380 auf 427, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 335 auf 382 stieg. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb konstant bei 45, während die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 158 auf 191 stieg. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.675 3.271
Anzahl der aufgeklärten Fälle 400 520
Anzahl der Verdächtigen 380 427
Anzahl der männlichen Verdächtigen 335 382
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 45 45
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 158 191

Quelle: Bundeskriminalamt

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