Aufmerksamer Nachbar verhindert Einbruch – Täter entkommt vor Polizei
Einbruch in Elmshorn

Elmshorn (ost)
Am 23.03.2026 (Freitag) ereignete sich gegen 21:15 Uhr ein Einbruch in ein Einfamilienhaus in der Flamweg. Ein aufmerksamer Nachbar bemerkte eine unbekannte Person, die um das Haus schlich. Als er dann das Geräusch einer zerbrochenen Scheibe hörte, alarmierte er die Polizei.
Zum Zeitpunkt der Tat drang ein unbekannter Täter gewaltsam durch ein Fenster in das Haus ein. Da der Mann bei der Tat beobachtet wurde und sofort ein Notruf abgesetzt wurde, traf die Polizei schnell am Tatort ein. Der Einbrecher hatte das Haus jedoch bereits in unbekannte Richtung verlassen. Fahndungsmaßnahmen in der Nähe des Tatorts verliefen ergebnislos.
Nach ersten Untersuchungen wurde nichts aus dem Haus gestohlen.
Es konnte lediglich angegeben werden, dass der Täter ungefähr 180 cm groß war und eine schwarze Jacke trug.
Die Ermittler der Kriminalpolizei Pinneberg hoffen nun auf weitere Zeugenaussagen. Wer hat möglicherweise eine verdächtige Person oder ein Fahrzeug in der Nähe des Tatorts gesehen? Hinweise werden unter der Rufnummer 04101-202-0 oder per E-Mail unter sg4.pinneberg.ki@polizei.landsh.de entgegengenommen.
Michael Bergmann – Pressesprecher
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3271 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 400 im Jahr 2022 auf 520 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 380 auf 427, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 335 auf 382 stieg. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb konstant bei 45, während die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 158 auf 191 stieg. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Einbruchsfälle in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.675 | 3.271 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 400 | 520 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 427 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 335 | 382 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 45 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 158 | 191 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Zunahme. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 77, wobei 67 Männer und 10 Frauen verdächtigt wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 28 konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








