Unbekannte hebeln Türen auf und stehlen technische Geräte aus Lagerräumen. Kriminalpolizei bittet um Hinweise.
Einbruch in Lagerhalle in Itzehoe

Itzehoe (ost)
Zwischen Samstagnachmittag und Montagvormittag wurde in Itzehoe in eine Lagerhalle eingebrochen. Unbekannte drangen gewaltsam in den Gebäudekomplex ein, öffneten weitere Türen im Inneren und stahlen technische Geräte aus verschiedenen Lagerräumen. Die Kriminalpolizei Itzehoe führt die Ermittlungen und bittet um Hinweise.
Nach bisherigen Informationen ereignete sich die Tat zwischen Samstag, 14:00 Uhr, und heute, gegen 10:30 Uhr, in einer Lagerhalle in der Kaiserstraße. Der Komplex erstreckt sich zwischen der Kaiserstraße und der Talstraße und umfasst mehrere Lagerräume, die teilweise privat und teilweise gewerblich vermietet sind.
Die Täter, deren Identität bisher unbekannt ist, näherten sich vermutlich mit einem unbekannten Fahrzeug über die Talstraße dem Gelände und fuhren direkt zur betroffenen Lagerhalle. Sie brachen gewaltsam die verschlossene Holztür auf, öffneten im Inneren weitere Türen und stahlen technische Geräte aus verschiedenen Lagerräumen. Nach den Ermittlungen luden sie die gestohlenen Waren vor der Lagerhalle und flüchteten dann auf dem gleichen Weg.
Die Kriminalpolizei Itzehoe ermittelt wegen eines besonders schweren Diebstahls. Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich Kaiserstraße und Talstraße zwischen Samstag und Montag beobachtet haben, werden gebeten, sich unter 04821 6020 zu melden.
Björn Gustke
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3271 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 400 im Jahr 2022 auf 520 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 380 im Jahr 2022 auf 427 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 335 männlich und 45 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 382 männliche und 45 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 158 im Jahr 2022 auf 191 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.675 | 3.271 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 400 | 520 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 427 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 335 | 382 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 45 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 158 | 191 |
Quelle: Bundeskriminalamt








