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Einbruch in Lübecker Wohnung führt zu Suchmaßnahmen

Ein Tatverdächtiger flüchtete nach einem Einbruch in ein Mehrfamilienhaus. Die Polizei suchte erfolglos nach dem Täter.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Am Abend des Sonntags (18.01.2026) wurde ein Einbruch in ein Gebäude mit mehreren Wohnungen in der Schwartauer Allee gemeldet. Als die Polizei eintraf, flüchtete ein Verdächtiger. Es wurden mehrere Streifenwagen und ein Hubschrauber der Bundespolizei eingesetzt, aber der Verdächtige konnte nicht gefasst werden.

Am Sonntagabend gegen 23.00 Uhr informierte ein 26-jähriger Lübecker die Polizei über einen Einbruch in seine Wohnung im Hochparterre eines Mehrfamilienhauses in der Schwartauer Allee. Ein unbekannter Verdächtiger gelangte durch die Balkontür in die Wohnung und entwendete eine Geldbörse und ein Smartphone. Als er den schlafenden Bewohner bemerkte, flüchtete der Unbekannte.

Die Polizei suchte mit Diensthunden und einem Hubschrauber nach dem Flüchtigen. Dieser konnte nicht gefunden werden, jedoch wurden das Diebesgut und weitere Beweismittel auf dem vermuteten Fluchtweg entdeckt.

Das Kommissariat 12 hat die Ermittlungen wegen des Verdachts auf Wohnungseinbruchsdiebstahl aufgenommen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3271 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 400 im Jahr 2022 auf 520 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 380 auf 427, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 335 auf 382 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 158 auf 191. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.675 3.271
Anzahl der aufgeklärten Fälle 400 520
Anzahl der Verdächtigen 380 427
Anzahl der männlichen Verdächtigen 335 382
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 45 45
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 158 191

Quelle: Bundeskriminalamt

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