Die Kriminalpolizei Pinneberg ermittelt nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Schenefeld. Unbekannte Täter drangen gewaltsam ein und entwendeten Schmuck. Hinweise werden erbeten.
Einbruch in Schenefeld, Kriminalpolizei sucht Zeugen

Schenefeld (Kreis Pinneberg) (ost)
Am Sonntag (28. Dezember 2025) gab es einen Einbruch in ein Einfamilienhaus in der Straße Bi de Windmöl in Schenefeld. Die Kriminalpolizei Pinneberg hat die Untersuchungen gestartet und bittet um Unterstützung von der Bevölkerung.
Nach den ersten Informationen der Ermittler sind unbekannte Täter zwischen 14:30 Uhr und 17:45 Uhr gewaltsam durch ein Fenster in das Haus eingedrungen. Im Inneren haben sie mehrere Räume durchsucht und Schmuck gestohlen. Ob noch andere Wertgegenstände gestohlen wurden, ist derzeit unklar.
Nach dem Einbruch sind die Täter in eine unbekannte Richtung geflohen.
Die Kriminalpolizei Pinneberg bittet nun um Informationen: Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe des Tatortes gesehen haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Hinweise können telefonisch unter der Nummer 04101 202-0 oder per E-Mail an SG4.Pinneberg.KI@polizei.landsh.de gemeldet werden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Einbruchsrate in Schleswig-Holstein stieg zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle von Einbruchdiebstahl registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3271 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 400 im Jahr 2022 auf 520 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 380 auf 427, wobei 382 männliche Verdächtige und 45 weibliche Verdächtige identifiziert wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 158 im Jahr 2022 auf 191 im Jahr 2023. Verglichen mit der Region Nordrhein-Westfalen, in der im Jahr 2023 die meisten Einbruchdiebstähle in Deutschland verzeichnet wurden (27061), ist die Einbruchsrate in Schleswig-Holstein immer noch vergleichsweise niedrig.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.675 | 3.271 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 400 | 520 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 427 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 335 | 382 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 45 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 158 | 191 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle von Mord aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 55 im Jahr 2022 auf 66 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 62 im Jahr 2022 auf 77 im Jahr 2023. Davon waren 56 männliche und 6 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 29 im Jahr 2022 und 28 im Jahr 2023 relativ konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








