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Einbruch in Schenefeld und Quickborn

Am Dienstag wurden Schmuck im fünfstelligen Wert gestohlen. Später versuchten Täter in Quickborn einzubrechen und flüchteten unerkannt.

Foto: Depositphotos

Schenefeld/Quickborn (ost)

Gestern, am Dienstag (29.09.2026), wurden am Vormittag zwei Wohnungen in Schenefeld aufgebrochen. Dabei wurde Schmuck im Wert von fünfstelligen Beträgen gestohlen. Am selben Abend versuchten zwei dunkel gekleidete Täter, in ein Einfamilienhaus in Quickborn einzudringen. Die Polizei hat die Untersuchungen aufgenommen und sucht nach Zeugen in beiden Fällen.

Im ersten Fall brachen zwischen 09:00 Uhr und 13:30 Uhr ein oder mehrere Täter in zwei Wohnungen einer oberen Etage eines Mehrfamilienhauses in der Bäckerstraße in Elmshorn ein. Dabei stahlen sie mindestens aus einer Wohnung hochwertigen Goldschmuck im Gesamtwert von fünfstelligen Beträgen. Der oder die Täter entkamen unerkannt.

Kurz nach 21:00 Uhr am Dienstagabend bemerkte der Bewohner eines Einfamilienhauses in der Talstraße in Quickborn Geräusche. Laut aktuellen Ermittlungen hatten zwei dunkel gekleidete Personen versucht, die Haustür aufzuhebeln. Sie brachen ihr Vorhaben jedoch ab und sollen in einem weißen PKW SUV in Richtung Harksheider Weg davongefahren sein.

In beiden Fällen hat das Sachgebiet 4 der Kriminalinspektion Pinneberg die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen. Personen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge zu den genannten Zeiten beobachtet haben oder Informationen zum Tathergang und zum Verbleib des Schmucks machen können, werden gebeten, sich bei den Ermittlern zu melden. Hinweise werden unter der Rufnummer 04101-2020 oder per E-Mail an sg4.pinneberg.ki@polizei.landsh.de entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, wovon 400 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 380, darunter 335 Männer und 45 Frauen. 158 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbrüche auf 3271, wovon 520 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 427, wobei 382 Männer und 45 Frauen beteiligt waren. 191 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.675 3.271
Anzahl der aufgeklärten Fälle 400 520
Anzahl der Verdächtigen 380 427
Anzahl der männlichen Verdächtigen 335 382
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 45 45
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 158 191

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 77, wobei 67 Männer und 10 Frauen beteiligt waren. 28 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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