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Einbruch in Vereinsheim in Lübeck Moisling

Zwei Jugendliche nach Einbruch festgenommen, Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls eingeleitet.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Nach einem Hinweis von Zeugen wurden am Montagnachmittag (06.04.2026) zwei Jugendliche vorläufig festgenommen, die in ein Vereinsheim in Lübeck Moisling eingebrochen waren. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls gegen die 14- und 16-jährigen Jugendlichen eingeleitet.

Um 16.00 Uhr bemerkten Zeugen die verdächtigen Jugendlichen am Vereinsheim im Brüder-Grimm-Ring. Sie hörten auch das Klirren von Glas. Die Zeugen reagierten schnell, informierten die Polizei und konnten eine genaue Beschreibung der Täter abgeben. Kurz darauf gelang es den alarmierten Polizeibeamten, die flüchtenden Jungen in der Nähe des Tatorts vorläufig festzunehmen. Diese versuchten sich auf dem Schulhof der angrenzenden Gemeinschaftsschule zu verstecken.

Die beiden Jugendlichen im Alter von 14 (Staatsangehörigkeit: irakisch) und 16 Jahren (Staatsangehörigkeit: Deutsch) stehen unter dem Verdacht, eine Fensterscheibe des Vereinsheims zerstört zu haben. Einer von ihnen drang unbefugt in das Gebäude ein, durchsuchte Schränke und Schubladen. Die genaue Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch nicht bekannt.

Die Kriminalpolizei sicherte umfangreiche Spuren an den Jugendlichen und am Tatort. Zudem werden die Beamten Videomaterial des Vorfalls überprüfen. Die in Lübeck ansässigen Jugendlichen wurden zur weiteren polizeilichen Bearbeitung zum 4. Polizeirevier gebracht und schließlich ihren Eltern übergeben.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3271 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 400 auf 520. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 380 auf 427, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 335 auf 382 stieg. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb konstant bei 45, während die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 158 auf 191 stieg. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.675 3.271
Anzahl der aufgeklärten Fälle 400 520
Anzahl der Verdächtigen 380 427
Anzahl der männlichen Verdächtigen 335 382
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 45 45
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 158 191

Quelle: Bundeskriminalamt

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