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Einbruch in Wohnhaus, Festnahme nach versuchtem Einbruch in Trittau

Ein 27-jähriger Mann aus Hamburg festgenommen, nachdem er in Trittau versucht hatte, in eine Doppelhaushälfte einzubrechen. Der entstandene Sachschaden wird auf 5.000 Euro geschätzt.

Foto: Depositphotos

Ratzeburg (ost)

27. Januar 2025 | Kreis Stormarn | 24.01.2025 – Trittau

Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Lübeck und Polizeidirektion Ratzeburg

Am 24. Januar 2025 ereignete sich ein versuchter Einbruch in eine Doppelhaushälfte in der Lütjenseer Straße in Trittau.

Nach aktuellem Kenntnisstand wurde um 00:30 Uhr die Jalousie der Terrassentür einer Doppelhaushälfte beschädigt und versucht, die Scheibe einzuschlagen. Aufgrund der Geräusche wurden die Bewohner des Hauses wach. Der Täter flüchtete. Der entstandene Schaden wird auf 5.000 Euro geschätzt.

Vor und nach diesem Vorfall soll ein 27-jähriger Mann aus Hamburg bereits auf benachbarten Grundstücken angetroffen und von den Bewohnern vertrieben worden sein. Als die Polizeibeamten eintrafen, flüchtete er auf einem Fahrrad. Kurz darauf wurde er auf dem Gelände eines Kindergartens festgenommen. Der Mann war bereits in der Nacht zuvor vorläufig festgenommen worden, nachdem er in den Kiosk eines Freibades eingebrochen war. https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43735/5955165

Der 27-jährige Mann wurde im Verlauf des Freitags dem Haftrichter vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck erließ der Richter einen Haftbefehl gegen den Hamburger.

Dr. Jens Buscher, Pressevertreter der Staatsanwaltschaft Lübeck

Jacqueline Fischer, Pressesprecherin der Polizeidirektion Ratzeburg

Hinweis: Für Rückfragen zu dieser Bekanntmachung wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Polizeidirektion Ratzeburg.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 3271 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 400 im Jahr 2022 auf 520 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 380 im Jahr 2022 auf 427 im Jahr 2023. Davon waren 335 männliche Verdächtige, 45 weibliche Verdächtige und 191 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.675 3.271
Anzahl der aufgeklärten Fälle 400 520
Anzahl der Verdächtigen 380 427
Anzahl der männlichen Verdächtigen 335 382
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 45 45
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 158 191

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24