Die Kriminalpolizei sucht Zeugen für einen Einbruch in eine Doppelhaushälfte und einen Einbruchsversuch in ein Reihenhaus. Unbekannte Täter durchsuchten ein Wohnhaus und flüchteten, während ein Nachbar den Einbruchsversuch im Reihenhaus vereitelte.
Einbruch und Einbruchsversuch in Norderstedt

Norderstedt (ost)
Am Samstag (14. März 2026) ereignete sich in Norderstedt ein Einbruch in eine Doppelhaushälfte und ein Einbruchsversuch in ein Reihenhaus. Die Polizei Pinneberg hat die Untersuchungen aufgenommen und sucht nach Zeugen, die Informationen über die Täter oder verdächtige Beobachtungen in der Nähe der Tatorte machen können.
In der Straße Harkshörner Weg gelangten unbekannte Täter zwischen 17:00 Uhr und 22:35 Uhr vermutlich gewaltsam durch ein Fenster in ein Wohnhaus. Dort durchsuchten die Einbrecher die Räume. Genauere Angaben zu gestohlenen Gegenständen liegen bisher nicht vor. Nach der Tat flüchteten die Täter in unbekannte Richtung.
Zwischen 19:00 Uhr und 19:30 Uhr versuchte eine unbekannte Person im Feldweg in ein Reihenhaus einzudringen. Der vermeintliche Einbrecher wurde dabei, als er versuchte, ein Fenster im Obergeschoss des Hauses zu öffnen, von einem aufmerksamen Nachbarn entdeckt und angesprochen. Daraufhin ergriff der Täter die Flucht. Eine unverzüglich eingeleitete Nahbereichsfahndung durch die Polizei führte nicht zur Festnahme der Person.
Der Zeuge beschrieb die unbekannte Person als einen Mann, der zur Tatzeit dunkle Kleidung und eine Jeans trug.
Die Polizei Pinneberg bittet um Unterstützung: Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe des Tatorts gesehen haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Hinweise können telefonisch unter 04101 202-0 oder per E-Mail an SG4.Pinneberg.KI@polizei.landsh.de übermittelt werden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3271 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 400 auf 520. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 380 auf 427, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 335 auf 382 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen konstant blieb bei 45. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 158 auf 191. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.675 | 3.271 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 400 | 520 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 427 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 335 | 382 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 45 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 158 | 191 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Fälle auf 74, von denen 66 gelöst wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen. 28 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








