Am vergangenen Wochenende kam es zu weiteren Einbrüchen in Neumünster. Die Polizei ruft zur erhöhten Aufmerksamkeit auf.
Einbruchsserie in Neumünster

Neumünster (ost)
Letztes Wochenende gab es weitere Einbrüche in der Stadt Neumünster. Die Polizei Neumünster untersucht einen möglichen Zusammenhang und bittet die Bevölkerung um erhöhte Aufmerksamkeit.
Am 24.01.2026 ereigneten sich vier weitere Wohnungseinbrüche:
Ein Einbruch in der Heinrich-Orban-Straße zwischen 09:00-19:20 Uhr, ein weiterer in der Schwentinestraße gegen 19:00 Uhr, ein dritter in der Detlef-Sievers-Straße zwischen 11:30 Uhr und 19:30 Uhr und ein vierter in der Rendsburger Straße zwischen dem 24.01.26, 12:00 Uhr und dem 25.01.26, 12:00 Uhr. Die unbekannten Täter gelangten gewaltsam durch Fenster oder Terrassentüren in die Wohnungen und durchsuchten mehrere Räume.
Die Täter hatten es hauptsächlich auf Bargeld oder andere leicht zu verkaufende Gegenstände wie Schmuck abgesehen.
Aufgrund der ähnlichen Vorgehensweise untersucht die Kriminalpolizei nun einen möglichen Zusammenhang zwischen den Taten.
Die Polizei Neumünster bittet daher die Bevölkerung um erhöhte Aufmerksamkeit. Verdächtige Personen, ungewöhnliche Geräusche, fremde Fahrzeuge oder andere Auffälligkeiten in der Nachbarschaft sollten sofort der Polizei gemeldet werden. Oft sind aufmerksame Nachbarn entscheidend bei der Verhinderung von Straftaten.
Zusätzlich empfiehlt die Polizei, Fenster und Türen auch bei kurzer Abwesenheit sorgfältig zu verschließen und auf eine gute Beleuchtung von Grundstücken und Eingängen zu achten.
Die Kriminalpolizei in Neumünster fragt: Wer hat Informationen zu den genannten Taten? Wer hat verdächtige Beobachtungen in den genannten Zeiträumen gemacht? Hinweise bitte unter 04321-9450 oder neumuenster.ki@polizei.landsh.de melden.
Polizeidirektion Neumünster
Constanze Becker
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3271 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 400 auf 520. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 380 auf 427, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 335 auf 382 anstieg. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb konstant bei 45, während die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 158 auf 191 stieg. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.675 | 3.271 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 400 | 520 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 427 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 335 | 382 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 45 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 158 | 191 |
Quelle: Bundeskriminalamt








