In der Nacht kam es zu mehreren Einbrüchen in Einfamilienhäuser, bei denen auch ein PKW gestohlen wurde. Die Täter sind auf der Flucht.
Einbruchsserie in Probsteierhagen und Wisch: Zeugenaufruf der Kriminalpolizei Plön

Probsteierhagen/ Wisch (ost)
In der Nacht vom 14.03. auf den 15.03. gab es in Wisch einen Einbruch in eine Wohnung, bei dem unter anderem ein Auto von den unbekannten Tätern gestohlen wurde. Früh am Samstagmorgen kam es auch in Probsteierhagen zu einem Wohnungseinbruchdiebstahl und einem Einbruch in einen Keller, bei dem die Täter mit dem zuvor gestohlenen Auto aus Wisch flohen. Die Kriminalpolizei Plön hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeuginnen und Zeugen.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag zwischen 23 Uhr und 04:30 Uhr wurde in ein Einfamilienhaus in der Schönberger Straße in Wisch eingebrochen. Die Bewohner im Alter von 35 und 37 Jahren waren zum Zeitpunkt des Verbrechens zu Hause, bemerkten den Einbruch jedoch erst am frühen Morgen. Bei dem Einbruch wurde unter anderem ein Fahrzeug gestohlen, das die Täter für ein weiteres Verbrechen nutzten.
Am Samstag gegen 2 Uhr morgens wurde auch in der Straße Schrevenborn in Probsteierhagen ein Wohnungseinbruchdiebstahl verübt. Der 34-jährige Bewohner gab an, gegen 2 Uhr morgens zwei unbekannte Männer in seinem Schlafzimmer bemerkt zu haben. Die Männer flüchteten zu Fuß in Richtung Laboe. Der Geschädigte verfolgte die beiden Flüchtigen, während eine Zeugin gleichzeitig die Polizei verständigte.
Nachdem die Verdächtigen zunächst zu Fuß geflohen waren, stiegen sie in einen schwarzen VW Tiguan mit Gummersbacher Kennzeichen, der von einer dritten Person gefahren wurde. Das Fahrzeug fuhr dann in Richtung Bundesstraße. Die Leitstelle schickte sofort mehrere Streifenwagen zur Suche nach dem Auto. Im Stadtgebiet von Kiel sahen Streifenwagenbesatzungen das flüchtende Fahrzeug und nahmen die Verfolgung auf. Die Verfolgungsfahrt führte vom Ostring durch verschiedene Straßen im Stadtteil Gaarden und endete in der Preetzer Straße in einem Hinterhof. Dort verließen die Verdächtigen das Fluchtfahrzeug und flüchteten zu Fuß in unbekannte Richtung weiter.
Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass die Täter zuvor versucht hatten, in ein anderes Einfamilienhaus in der Straße Schrevenborn einzubrechen. Außerdem entdeckten die eingesetzten Polizeibeamten einen aufgebrochenen Kellerverschlag.
Die Kriminalpolizei Plön führt die Ermittlungen und bittet um Hinweise von Zeuginnen und Zeugen. Hinweise werden unter 0431/160 3333 entgegengenommen.
Alina Kelbing
Kontakt:
Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
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24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 2249 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 2675 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 385 auf 400, während die Anzahl der Verdächtigen von 341 auf 380 stieg. Unter den Verdächtigen waren 293 Männer und 48 Frauen im Jahr 2021, im Jahr 2022 waren es 335 Männer und 45 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 129 auf 158. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 insgesamt 23528 Einbrüche registriert, was die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland darstellt.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.249 | 2.675 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 385 | 400 |
| Anzahl der Verdächtigen | 341 | 380 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 293 | 335 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 48 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 129 | 158 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Autodiebstählen in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Autodiebstahlraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2021 wurden 722 Fälle gemeldet, wovon 195 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 224 Verdächtige, darunter 205 Männer und 19 Frauen. 66 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 752, wobei 243 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 244, darunter 216 Männer und 28 Frauen. 79 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Autodiebstählen in Deutschland mit 5864 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 722 | 752 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 195 | 243 |
| Anzahl der Verdächtigen | 224 | 244 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 205 | 216 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 19 | 28 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 66 | 79 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% der Gesamtzahl aus, was 1.753 Unfällen entspricht. 382 Unfälle, also 0,46%, wurden unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln verursacht. Die meisten Unfälle (83,33%) waren Übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 68.911. Bezogen auf die Ortslage fanden 55.688 Unfälle (67,34%) innerorts, 23.501 (28,42%) außerorts (ohne Autobahnen) und 3.508 (4,24%) auf Autobahnen statt. Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 82.697 |
| Unfälle mit Personenschaden | 11.651 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.753 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 382 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 68.911 |
| Ortslage – innerorts | 55.688 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 23.501 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.508 |
| Getötete | 102 |
| Schwerverletzte | 1.947 |
| Leichtverletzte | 12.627 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








