Ein Mann versuchte in ein Haus einzubrechen, wurde jedoch von den Eigentümern festgehalten und der Polizei übergeben.
Einbruchsversuch in Bad Segeberg

Bad Segeberg (ost)
In der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag (13.08.2026) versuchte ein Mann in Bad Segeberg, in ein Haus in der Kleinen Seestraße einzudringen. Als die Besitzer durch Geräusche geweckt wurden, entdeckten sie den Einbrecher im hinteren Bereich und hielten ihn fest, bis die Polizei eintraf.
Wenige Minuten vor 03:00 Uhr gestern Nacht wurden ein 67- und ein 69-jähriges Ehepaar aus dem Schlaf gerissen. Der Grund war das Klirren einer Fensterscheibe. Als der 69-jährige Besitzer aus dem Fenster schaute, sah er einen Mann auf der Terrasse. Er konfrontierte den vermeintlichen Einbrecher und hielt ihn fest, bis die Polizei kam.
Ein Streifenwagen des Polizeireviers Bad Segeberg fuhr in die Kleine Seestraße und brachte den Verdächtigen, einen 33-jährigen Deutschen, zur Wache. Dort wurde er vorübergehend in Gewahrsam genommen und erkennungsdienstlich behandelt. Nach weiteren polizeilichen Maßnahmen durfte der Bad Segeberger am Donnerstagmorgen das Gewahrsam verlassen.
Er wird nun in einem Strafverfahren wegen des versuchten schweren Diebstahls zur Rechenschaft gezogen. Die Ermittlungen werden vom Sachgebiet 4 der Kriminalinspektion Pinneberg durchgeführt.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3271 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 400 im Jahr 2022 auf 520 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 380 auf 427, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 335 auf 382 stieg. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb konstant bei 45, während die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 158 auf 191 anstieg. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.675 | 3.271 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 400 | 520 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 427 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 335 | 382 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 45 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 158 | 191 |
Quelle: Bundeskriminalamt








