Unbekannte Täter versuchten in ein Mehrfamilienhaus einzudringen, flüchteten mit Auto nach Störung durch Nachbarin. Polizei ermittelt.
Einbruchsversuch in Neuendeich, Polizei sucht nach Zeugen.

Neuendeich (ost)
Am Morgen des gestrigen Tages (13.08.2026) versuchten zwei unbekannte Täter, in ein Gebäude mit mehreren Wohnungen in Neuendeich einzudringen. Möglicherweise wurden sie von einer Nachbarin gestört, woraufhin sie mit einem Fahrzeug flohen. Dabei streiften sie einen Baum, der beschädigt wurde. Die Polizei hat die Untersuchungen aufgenommen und sucht nach Zeugen.
Kurz nach 10 Uhr am Donnerstagmorgen bemerkte eine Zeugin zwei Männer an einem Mehrfamilienhaus in der Straße Schadendorf in Neuendeich. Einer der Männer soll in einem Fahrzeug gesessen haben, das in der Einfahrt stand. Der andere soll gleichzeitig versucht haben, die Haustür zu öffnen.
Als die Männer die Frau entdeckten, soll der zweite Mann schnell ins Auto gestiegen sein und beide fuhren in Richtung Uetersen davon. Dabei streifte das Auto einen Baum auf dem Grundstück, wodurch ein Schaden entstand. Das Fahrzeug war ein dunkler PKW mit polnischem Kennzeichen und den Fragmenten F und T. Die Männer selbst konnten nicht genauer beschrieben werden.
Die Abteilung 4 der Kriminalinspektion Pinneberg hat die Untersuchungen wegen des Verdachts des versuchten Diebstahls in besonders schwerem Fall aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang nach Zeugen. Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge im genannten Zeitraum, auch im Bereich von Neuendeich-Schadendorf, gesehen hat, wird gebeten, sich mit den Ermittlern in Verbindung zu setzen. Hinweise können telefonisch unter 04101-2020 oder per E-Mail an sg4.pinneberg.ki@polizei.landsh.de gegeben werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 77, wobei 67 Männer und 10 Frauen verdächtigt wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 28 konstant. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








