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Einbruchsversuche an Einfamilienhäusern in Norderstedt

Minderjährige als Tatverdächtige festgestellt, Polizei sucht weitere Zeugen.

Foto: Depositphotos

Bad Segeberg (ost)

In der Nacht von Sonntag auf Montag (14./15.04.2024) ereigneten sich kurz hintereinander versuchte Einbrüche in Einfamilienhäuser in den Straßen Altes Buckhörner Moor und Möllner Weg. Bei der sofortigen Fahndung wurden mehrere minderjährige Personen als mögliche Verdächtige identifiziert.

Die beiden Vorfälle ereigneten sich um 03:00 Uhr in der Straße Buckhörner Moor und um 04:10 Uhr im Möllner Weg. In beiden Fällen wurden Nachbarn durch laute Geräusche auf mehrere Personen aufmerksam, die versuchten gewaltsam in die Häuser einzudringen. Die Nachbarn alarmierten sofort die Polizei. Die Einbrüche scheiterten und die Täter flüchteten.

Bei den Fahndungsmaßnahmen konnten Polizeibeamte aus Norderstedt in der Nähe der Tatorte vier Personen antreffen. Es handelte sich um Jugendliche im Alter von 14 bis 15 Jahren (zwei Jungen, ein Mädchen) und ein 13-jähriges Mädchen. Ein 15-jähriger Junge aus Norderstedt entsprach der Beschreibung und wurde vorläufig festgenommen. Die Beteiligung der anderen drei Personen ist noch unklar und wird untersucht.

Es wird vermutet, dass weitere Personen an den Einbruchsversuchen beteiligt waren. An beiden Tatorten wurde eine Person mit auffälliger roter Jacke gesehen. Aufgrund der Dunkelheit konnten keine weiteren Beschreibungen gemacht werden.

Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden die vier minderjährigen Personen in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Kiel entlassen und ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Das Sachgebiet 4 der Kriminalpolizei Pinneberg sucht nun nach den anderen Verdächtigen. Wer hat verdächtige Personen gesehen oder kann weitere Informationen zu den Vorfällen geben?

Hinweise werden unter der Rufnummer 04101-202-0 oder per E-Mail an SG4.Pinneberg.KI@polizei.landsh.de entgegengenommen.

Kontakt:

Polizeidirektion Bad Segeberg
– Pressestelle –
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Jens Zeidler
Telefon: 04551-884-2022
Handy: 0151-11717416
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Einbruchsrate in Schleswig-Holstein stieg zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 2249 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2022 bereits 2675 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 385 im Jahr 2021 auf 400 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 341 im Jahr 2021 auf 380 im Jahr 2022 zurück. Von den Verdächtigen waren 293 männlich, 48 weiblich und 129 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die meisten Einbruchsfälle in Deutschland verzeichnet, insgesamt 23528.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 2.249 2.675
Anzahl der aufgeklärten Fälle 385 400
Anzahl der Verdächtigen 341 380
Anzahl der männlichen Verdächtigen 293 335
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 48 45
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 129 158

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 zeigen einen Rückgang in den aufgezeichneten Fällen. Im Jahr 2021 wurden 74 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur noch 70 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 70 auf 55 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 89 auf 62, wobei 80 männliche und 9 weibliche Verdächtige im Jahr 2021 verzeichnet wurden, im Gegensatz zu 56 männlichen und 6 weiblichen Verdächtigen im Jahr 2022. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 25 auf 29. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 74 70
Anzahl der aufgeklärten Fälle 70 55
Anzahl der Verdächtigen 89 62
Anzahl der männlichen Verdächtigen 80 56
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 25 29

Quelle: Bundeskriminalamt

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