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Einbruchversuch in Schenefeld, Unbekannte versuchen in Reihenhaus einzubrechen und flüchten nach Täter-Opfer-Kontakt – Polizei sucht Zeugen

Am Dienstag kam es zu einem Einbruchversuch in der Lornsenstraße. Die Täter flüchteten, als der Bewohner sie entdeckte. Die Polizei bittet um Zeugenaussagen.

Foto: Depositphotos

Schenefeld (PI) (ost)

Am Dienstag (17.03.2026) ereignete sich ein Einbruchversuch in der Lornsenstraße. Der Bewohner war zu diesem Zeitpunkt zu Hause und bemerkte die Täter. Diese flüchteten daraufhin. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Nach aktuellen Informationen versuchten die Täter gegen 20:30 Uhr in das Reihenhaus einzudringen. Die bisher unbekannten Täter näherten sich der Kellertür des Hauses, als der Bewohner durch eine installierte Überwachungskamera auf die Fremden auf seinem Grundstück aufmerksam wurde.

Als der Hausbesitzer dann seinen Garten betrat und die Täter sah, ergriffen sie die Flucht. Sie konnten später nicht mehr gefunden werden.

Es entstand kein Schaden bei dem Versuch.

Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen handelte es sich um zwei männliche Täter. Einer der Täter soll südosteuropäischer Herkunft gewesen sein und trug einen Trainingsanzug, Turnschuhe und Handschuhe. Der zweite Täter soll ebenfalls einen Trainingsanzug getragen haben, konnte aber nicht näher beschrieben werden.

Die Kriminalinspektion Pinneberg führt die Ermittlungen zu dem versuchten Wohnungseinbruch und bittet um Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen in der Nähe des Tatorts.

Hinweise zu den Taten oder Täterschaften werden unter der Rufnummer 04101 202-0 oder schriftlich per E-Mail an SG4.Pinneberg.KI@polizei.landsh.de entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, wovon 400 gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 380, wovon 335 männlich und 45 weiblich waren. 158 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbruchsfälle auf 3271, wobei 520 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 427, wovon 382 männlich und 45 weiblich waren. 191 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.675 3.271
Anzahl der aufgeklärten Fälle 400 520
Anzahl der Verdächtigen 380 427
Anzahl der männlichen Verdächtigen 335 382
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 45 45
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 158 191

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen, von denen 29 nicht-deutsche Staatsbürger waren. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen, von denen 28 nicht-deutsche Staatsbürger waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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