Unbekannte Täter machen viel Lärm, erbeuten jedoch nichts bei Einbrüchen in zwei Einfamilienhäusern. Polizei sucht Zeugen.
Einbruchversuche ohne Beute in Rellingen und Ellerbek

Rellingen-Ellerbek (ost)
Am Montag (26.01.2026) und Dienstag (27.01.2026) ereigneten sich zwei ähnliche Einbrüche. In beiden Fällen wurden die Täter durch laute Geräusche bemerkt. Es wurde jedoch kein Diebesgut erlangt.
Bei dem Vorfall am Montag wurde eine Bewohnerin eines Hauses in Rellingen gegen 18.00 Uhr und 19.00 Uhr durch einen lauten Knall alarmiert. Sie entdeckte eine beschädigte Türscheibe, dachte aber zunächst nicht an einen Einbruchsversuch. Erst am nächsten Morgen bemerkte sie weitere Spuren und informierte die Polizei.
Am Dienstag hörte ein Bewohner eines Hauses in der Stettiner Straße in Ellerbek ebenfalls ein lautes Geräusch, das er als Klirren beschrieb. Als er nachschaute, sah er einen Mann, der durch ein beschädigtes Fenster flüchtete. Der Täter hatte offensichtlich das Fenster eingeschlagen, um ins Haus zu gelangen, erbeutete jedoch nichts.
Die Ermittlungen zu beiden Fällen werden von der Kriminalpolizei in Pinneberg durchgeführt. Personen, die verdächtige Beobachtungen an einem der Tatorte gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 04101-202-0 oder per E-Mail unter sg4.pinneberg.ki@polizei.landsh.de zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 28 konstant. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








