Die Polizei nahm einen 23-jährigen Mann in St. Gertrud fest, der im Verdacht steht, in mehrere Gartenlauben eingebrochen zu sein.
Einbrüche in Gartenlauben: Tatverdächtiger in Lübeck festgenommen

Lübeck (ost)
Am Abend des Donnerstags (21.05.2026) gelang es den Beamten des 3. Polizeireviers, einen 23-jährigen Mann in einem Kleingartengelände in Lübeck St. Gertrud nach einem Hinweis eines Zeugen festzunehmen. Er wird verdächtigt, in den letzten Wochen in mehrere Gartenlauben eingebrochen zu sein. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls in mehreren Fällen ermittelt.
In den letzten sechs Wochen hat die Polizei sechs Einbrüche in Gartenlauben im Kleingartenverein Am Rittbrook e.V. registriert. Der Täter drang gewaltsam in einzelne Gartenlauben ein, verursachte erheblichen Sachschaden und stahl hauptsächlich Lebensmittel.
Ein aufmerksamer Zeuge konnte den verdächtigen Mann am Donnerstagabend auf dem Parkplatz des Kleingartengeländes an der Arnimstraße identifizieren. Der Zeuge handelte umsichtig und entschlossen: Er rief den Polizeinotruf an, gab eine detaillierte Beschreibung der Person ab und machte Angaben zur Fluchtrichtung des Verdächtigen.
Im Zuge der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen nahmen Beamte des 3. Polizeireviers den 23-jährigen Tatverdächtigen (deutsche Staatsangehörigkeit) kurz darauf fest – er hatte sich in der Nähe des Kleingartengeländes versteckt. Aufgrund der vorliegenden Ermittlungsergebnisse verdichtete sich der Verdacht, dass der Mann in mehrere Gartenlauben des Kleingartenvereins eingebrochen war. Es wird auch geprüft, ob der Festgenommene für weitere Einbrüche in Gartenlauben in den Kleingartengeländen Marli e.V. und Hohe Warte II verantwortlich ist.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3271 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 400 im Jahr 2022 auf 520 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 380 auf 427 im gleichen Zeitraum. Davon waren 335 männliche Verdächtige und 45 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 382 männliche und weiterhin 45 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 158 im Jahr 2022 auf 191 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.675 | 3.271 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 400 | 520 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 427 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 335 | 382 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 45 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 158 | 191 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 77, davon waren 67 Männer und 10 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 28 nahezu konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








