Am Samstag kam es zu zwei Einbrüchen in Wohnhäuser. Unbekannte Täter entwendeten Spielkonsolen und ein Fahrrad. Die Polizei bittet um Mithilfe.
Einbrüche in Norderstedt, Kriminalpolizei sucht Zeugenhinweise

Norderstedt (ost)
Am Samstag (28. Februar 2026) ereigneten sich in Norderstedt zwei Einbrüche in Wohnhäuser. Die Kriminalpolizei Pinneberg hat die Untersuchungen gestartet und bittet die Bevölkerung um Unterstützung.
Zwischen 15:00 Uhr und 19:40 Uhr drangen bisher unbekannte Täter im Rosmarinweg möglicherweise gewaltsam durch eine Terrassentür in ein Reihenhaus ein. Nach den aktuellen Ermittlungen durchsuchten die Einbrecher die Räume und stahlen eine Spielkonsole.
Zwischen 17:00 Uhr und 23:30 Uhr brachen unbekannte Täter auch gewaltsam durch ein Fenster in ein Einfamilienhaus in der Straße Op de Wisch ein. In diesem Fall stahlen die Einbrecher ebenfalls eine Spielkonsole und ein Fahrrad.
Nach den Taten entfernten sich die Täter in unbekannte Richtung.
Die Kriminalpolizei Pinneberg bittet Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge im genannten Zeitraum in der Nähe der Tatorte gesehen haben, sich bei der Polizei zu melden.
Hinweise können telefonisch unter 04101 202-0 oder per E-Mail an SG4.Pinneberg.KI@polizei.landsh.de gemeldet werden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, wobei 400 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 380, darunter 335 Männer und 45 Frauen. 158 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbruchsfälle auf 3271, wobei 520 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 427, darunter 382 Männer und 45 Frauen. 191 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.675 | 3.271 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 400 | 520 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 427 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 335 | 382 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 45 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 158 | 191 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, davon 67 Männer und 10 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 28 konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








