Am vergangenen Wochenende kam es zu Einbrüchen in Hasloh, Quickborn und Borstel-Hohenraden. Die Polizei hofft auf Zeugenhinweise zur Aufklärung der Taten.
Einbrüche in Quickborn, Hasloh und Borsten-Hohenraden

Kreis Pinneberg (ost)
Letztes Wochenende gab es zwischen Freitag (13.12.2024, 16.30 Uhr) und Samstag (14.12.2024, 18.23 Uhr) Einbrüche in Hasloh, Quickborn und Borstel-Hohenraden.
Der Vorfall in Hasloh ereignete sich am Freitag (13.12.2024) zwischen 16.30 Uhr und 17.30 Uhr. Unbekannte Täter drangen gewaltsam in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Hillenlandstraße ein und suchten nach Diebesgut. Es wurde jedoch nichts gestohlen und die Täter verschwanden in unbekannte Richtung.
Ein weiterer Einbruch ereignete sich im Quickborner Waldweg. Am Samstag (14.12.2024) brachen unbekannte Täter gewaltsam in ein Einfamilienhaus ein und durchsuchten es. Dabei stahlen sie zwei Goldketten. Anschließend flüchteten sie in unbekannte Richtung. Die Tatzeit lag zwischen 16.45 Uhr und 18.23 Uhr.
In Borstel-Hohenraden, in der Straße ‚Dreeheid‘, gab es einen Einbruchsversuch. Eine Anwohnerin hörte am Samstag, den 14.12.2024, um 17.30 Uhr verdächtige Geräusche. Als sie nachsehen wollte, sah sie eine dunkel gekleidete Gestalt aus dem Fenster in Richtung Dorfstraße weglaufen. Der Täter gelangte nicht ins Haus und es wurde nichts gestohlen.
Die Kriminalpolizei Pinneberg führt die Ermittlungen zu allen drei Vorfällen. Zeugenhinweise werden erbeten. Personen, die Verdächtiges in der Nähe der Tatorte beobachtet haben, können sich unter der Rufnummer 04101-202-0 oder per E-Mail unter SG4.Pinneberg.KI@polizei.landsh.de melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, wovon 400 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 380 Verdächtige, darunter 335 Männer, 45 Frauen und 158 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 3271, von denen 520 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 427, darunter 382 Männer, 45 Frauen und 191 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Einbruchsfälle in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.675 | 3.271 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 400 | 520 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 427 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 335 | 382 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 45 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 158 | 191 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wobei 55 Fälle gelöst wurden und 62 Verdächtige identifiziert wurden. Davon waren 56 männlich und 6 weiblich, wobei 29 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden und 77 Verdächtige identifiziert wurden. Davon waren 67 männlich und 10 weiblich, wobei 28 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








