Am 27.05.2026 kam es zu drei Wohnungseinbrüchen. Die Polizei sucht Zeugen und prüft mögliche Zusammenhänge. Verdächtige Beobachtungen bitte melden.
Einbrüche in Quickborn und Ellerau

Quickborn/Ellerau (ost)
Am 27.05.2026 ereigneten sich tagsüber insgesamt drei Wohnungseinbrüche in Quickborn und Ellerau. Dabei wurden Schmuck, Bargeld und ein Laptop gestohlen. Die Polizei hat die Untersuchungen aufgenommen und prüft, ob die Taten möglicherweise zusammenhängen. Es werden Zeugen gesucht.
Eine 52-jährige Augenzeugin meldete kurz nach 09:00 Uhr am Mittwochmorgen, dass sie möglicherweise einen Einbrecher in einem von ihr betreuten Wohnhaus im Eichenweg in Quickborn beim Einbruch erwischt und versehentlich vertrieben habe. Der Täter konnte nicht mehr gefunden werden. Da die Hauseigentümerin zum Zeitpunkt des Einbruchs nicht zu Hause war, ist noch nichts über mögliche gestohlene Gegenstände bekannt.
Ein weiterer Einbruch in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses im Erleneck in Quickborn wurde am Abend von der 47-jährigen Mieterin gemeldet. Zwischen 09:00 Uhr und 20:40 Uhr verschafften sich die Täter gewaltsam über die Wohnungstür Zugang zur Wohnung und stahlen Bargeld und Schmuck.
Schließlich gelang es auch unbekannten Tätern in der Königsberger Straße in Ellerau, zwischen 11:30 Uhr und 21:45 Uhr über ein Fenster in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses einzudringen. Der 44-jährige Geschädigte vermisst danach Schmuck, Bargeld und einen Laptop.
Das Sachgebiet 4 der Kriminalpolizeiinspektion Pinneberg hat die Ermittlungen in allen Fällen aufgenommen und prüft, ob die Taten möglicherweise in Zusammenhang stehen. Personen, die verdächtige Beobachtungen während der genannten Tatzeiträume gemacht haben oder Informationen zu den Tätern haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 04101 – 2020 oder per E-Mail an sg4.pinneberg.ki@polizei.landsh.de bei den Ermittlern zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, wovon 400 gelöst wurden. Es gab insgesamt 380 Verdächtige, darunter 335 Männer, 45 Frauen und 158 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbrüche auf 3271 Fälle, wovon 520 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 427, darunter 382 Männer, 45 Frauen und 191 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.675 | 3.271 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 400 | 520 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 427 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 335 | 382 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 45 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 158 | 191 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 55 im Jahr 2022 auf 66 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 62 im Jahr 2022 auf 77 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 56 männlich und 6 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 67 männliche und 10 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 29 im Jahr 2022 und 28 im Jahr 2023 relativ konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








